Herausforderung und Chance

Der Titel der Vorlage – Unternehmenssteuerreform III – tönt vielleicht etwas technisch. Aber unterschätzen wir sie nicht. Sie hat direkt oder indirekt für uns alle grosse Auswirkungen.

Ernsthaftigkeit à la Fluri

Der Volksauftrag zur Eindämmung der Masseneinwanderung könne höchstens nach einer Formel «Handgelenk mal Pi mal Hosensackwärme» berechnet werden: So verspottet Nationalrat Kurt Fluri den Souverän.

Sündenbock Kapitalismus

Es ist Mode geworden, für alle auftretenden Probleme stets ein und denselben Buhmann verantwortlich zu machen: Den «bösen Kapitalismus». Doch vielfach wissen die Leute gar nicht, was man darunter überhaupt versteht.

Burkafrauen – eine touristische Bereicherung?

Berner Tourismus-Sprecher bekämpfen die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» leidenschaftlich – allerdings mit kaum haltbaren Argumenten: Die Initiative vertreibe zahlungskräftige Touristen aus arabischen Ländern.

"Peitschen-Peer"

Es ist eine derjenigen Meldungen, die Beobachtern des Zeitgeschehens wieder einmal vor Augen führt, wie verlogen und heuchlerisch Exponenten der hohen Politik zuweilen agieren, wenn es um das eigene Portemonnaie geht: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Peer Steinbrück tritt zurück und wird Bankberater.

Übergriffe in Asylunterkünften

Religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften geschehen bundesweit. Zu diesem Schluss kommt der zweite Lagebericht zu diesem Thema des deutschen Zweigs von Open Doors und weiteren Hilfsorganisationen. Auch in der Schweiz sind Asylsuchende betroffen.

Sankt Bürokratius – ein FDP-Heiliger

Jetzt wissen wir, wie die «freiwillige Meldepflicht» – ein Widerspruch in sich selbst – im Rahmen des sog. «Inländervorrangs light» umgesetzt werden soll – das «Zaubermittel», mit dem die Eidgenössischen Räte den Verfassungsbruch in Form der Nicht-Umsetzung der von Volk und Ständen angenommenen Initiative gegen die Masseneinwanderung zu tarnen trachten.

Schengen als Hypothek

Bekanntlich wurden mit dem Schengener Abkommen nationale systematische Grenzkontrollen abgeschafft, dagegen sollte die Aussengrenze des gesamten Schengen-Raums verstärkt kontrolliert werden.

Ständeräte haben die Stände zu vertreten

Das unter Führung der FDP (Kurt Fluri) unsägliche Vorgehen des Nationalrats, den Verfassungsartikel zur Begrenzung der Masseneinwanderung nicht umsetzen zu wollen, um sich stattdessen dem Joch der EU-Funktionäre unterzuordnen, kommt einem Putschversuch gegen das Volk gleich.

Brexit

Eine unserer spontanen Reaktionen auf den Brexit (und die Drohungen der EU) war: «Hurra, jetzt brauchen wir die zweit- und drittrangigen EU-Universitäten nicht mehr zu subventionieren!

Standfestigkeit

Die Obrigkeit in der Schweiz könnte viel lernen von England, Irland und Wallonien: Standfestigkeit und Durchsetzungsvermögen.

Genderkonforme Sprachdemontage

Pädagogische Hochschulen versuchen, die Sprache der Studenten zu kontrollieren. Während der schriftlich festgehaltene Sprachleitfaden an der Pädagogischen Hochschule Zürich noch als Empfehlung zu verstehen ist, ist derjenige der PH Bern bereits verbindlich. Das Stossende dabei: Beide sind fehlerhaft.

Geschichte einer Asylbewerberfamilie

Die Mutter, mit Heimatland Somalia, reiste im Jahr 2005 mit vier Kindern in die Schweiz. Seit langem wohnte sie mit ihrem Mann und vier Kindern in Libyen. Sie hielten sich dort als Gastarbeiter auf.

Justizskandal

Die Mutter, mit Heimatland Somalia, reiste im Jahr 2005 mit vier Kindern in die Schweiz. Seit langem wohnte sie mit ihrem Mann und vier Kindern in Libyen. Sie hielten sich dort als Gastarbeiter auf.

Vergessen und verbannt

Ist die Neutralität heute noch von Bedeutung? Wer sich die Schweizer Politik der letzten Jahre anschaut, muss die Frage verneinen. Die Neutralität scheint keine Rolle mehr zu spielen – nicht einmal als Orientierungspunkt. Beispiele gefälligst?

Handschlagsfähigkeit oder Volksrechte?

In der NZZ befürchtet alt Bundesrat Samuel Schmid bei einer Annahme der Selbstbestimmungsinitiative «eine Aufkündigung der Handschlagsfähigkeit der Eidgenossenschaft» und glaubt, «das Vertrauen in das Land stehe dann auf dem Spiel».

Marie, steh auf, es stürmt!

Eigentlich wollte Emilio schreiben «Volk, steh auf und Sturm brich los!». Weil jedoch Goebbels diesen Schlachtruf am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast für sich reserviert hatte, damals bezogen auf den totalen Krieg, ist er nach heutiger Sprachregelung verboten – andernfalls droht die Rechtsextremismus-Keule.

Ein personeller Wechsel

Im vergangenen Frühjahr hat Frau Gabriela Lassnig, die damals bereits seit über vier Jahren dem «Schweizerzeit»-Team angehört hatte, in unserem Verlag die Verantwortung für das Ressort «Organisation und Finanzen» übernommen – eine neue Aufgabe, die sie mit grossem Engagement in Angriff genommen hat.