Brexit – eine Chance für Europa

Die Würfel sind gefallen: Grossbritannien tritt als erstes Land aus der EU aus. Für Europa und die Schweiz ist der Brexit Anlass zur Hoffnung.

EU-Erotik

Brexit – einmal eine gute Nachricht. Aber was in der Schweiz darauf folgte, war alles andere als positiv. Die Reaktionen vieler Schweizer Politiker auf den britischen Volksentscheid war geradezu beängstigend. Und selbstentlarvend: In unserer Classe politique herrscht vielerorts pure EU-Erotik.

SNBexit

Der Schock über den Austritt Grossbritanniens aus der EU sass bei den glühenden Internationalisten tief. Von Natur aus reagieren Zentralisierungs-Fanatiker allergisch auf jegliche nationale oder individuelle Eigenständigkeit. Aus ihrer Perspektive geht die Welt unter, wenn nicht irgendeine Super-Behörde auf supranationaler Ebene sagt, wo es langgeht.

In eigener Sache

Mit Bedauern müssen wir unsere Leserschaft informieren, dass Olivier Kessler per Ende Juli 2016 den «Schweizerzeit»-Verlag verlassen wird.

Plus-Schweizer und Minus-Schweizer

Vor 24 Jahren tobte in der Schweiz eine Abstimmungsschlacht. Zu entscheiden war über die Anbindung unseres Landes an die Europäische Union.

Notstand?

Der Gemeindeverband, ein Funktionärs-gremium, schlägt Alarm: Die Bürger seien nicht mehr zur Mitarbeit in Gemeindebehörden bereit.

Komplex und brandgefährlich

Die Ereignisse im Nahen Osten überstürzen sich. Zahlreiche Staaten und Gruppierungen sind involviert. Welche Ziele werden verfolgt? Welches sind wahrscheinliche Entwicklungen?

Nigel Farage

In seinem ersten Auftritt im Europäischen Parlament nach der Brexit-Abstimmung wurde UKIP-Chef Nigel Farage von anderen Abgeordneten beschimpft und ausgebuht.

Finger weg von unserem Bargeld!

Die Bargeldabschaffung käme den Zinsmanipulatoren gelegen. Wenn der Bürger nicht mehr ins Bargeld flüchten kann, kann die Minus-Zins-Politik einfacher durchgesetzt und Sparer mit einem Mausklick enteignet werden. Wollen wir das?

Spesenschinderei auf Kosten Behinderter

Schwere Fehlleistungen in ausserordentlichen, zweifellos nicht einfach zu bewältigenden Fällen haben die Kesb ins Zwielicht gerückt. Befasst man sich mit kaum Schlagzeilen auslösenden Routinefällen, stösst man allerdings auch auf nicht tolerierbare Auswüchse der Kesb-Bürokratie.

Wissensfreies Scheinwissen

Aberhunderte, mit viel abgeschriebenem Wissen ausgerüstete Medienschaffende verfolgen das sich vor ihren Augen in einem von unberechenbarer Völkerwanderung heimgesuchten Europa entfaltende Geschehen mit von Unwissen genährtem Missbehagen.

Feigenblatt vorm Gesicht

Seit Mitte Juni wird in den Schweizer Medien erstmals der Einsatz des Skandallehrmittels «Sexualpädagogik der Vielfalt» in Basel und Zürich kontrovers diskutiert. Was dabei übersehen wurde: Die Methodensammlung ist kein problematischer Einzelfall.

Warum weicht Philipp Müller aus?

2014 noch meinte der damalige FDP-Präsident Philipp Müller, dass die Schweiz «das unsouveränste Land in Europa» werden würde, wenn es dem EU-Rahmenabkommen zustimmt. Heute relativiert er und weicht entsprechenden Nachfragen aus.

Die Schweiz kann vom Brexit profitieren

Die Briten verlassen die EU. Die Fremdbestimmung durch Brüssel war für die traditionell auf Selbständigkeit bedachten Briten zunehmend unangenehm. Das gilt umso mehr, weil die kontinentaleuropäisch geprägte Gesetzesmaschinerie in Brüssel sich nur schlecht mit der britischen «Common law»-Tradition verträgt. Zudem stellt die Personenfreizügigkeit das britische Sozialsystem vor Herausforderungen.

Die SBB klagen

Dreihunderttausend verhängte Bussen würden jedes Jahr unbezahlt bleiben. Bussen erwischter Schwarzfahrer. Das bereite der öffentlichen Hand – also den Steuerzahlern – alljährlich einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe …

Hilfe für Asylanten – im Ausland

Es ist sicherlich richtig, dass die Schweiz Ausländern Hilfe leistet, die «aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung» aus ihrer Heimat fliehen mussten