Einwanderung – auf wessen Kosten eigentlich?

Es sind dramatische Bilder, die uns seit Monaten ins Haus geliefert werden. Hunderttausende, ja Millionen von Menschen haben sich, wie auf ein verabredetes Zeichen hin, in Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten auf den Weg gemacht, um Europa zu stürmen.

Durchsetzungsinitiative schafft Sicherheit

Mit der Ausschaffungsinitiative beschlossen Volk und Stände, dass ausländische Straftäter, welche wegen bestimmter Delikte verurteilt werden, des Landes verwiesen und mit einer Einreisesperre belegt werden sollen.

Bedrohte Gewaltenteilung?

«Wir stehen kurz vor der Wiedereinführung der Tyrannei. Die Abrissbirnen der SVP stehen bereit, um die Gewaltenteilung zu zertrümmern. Anschliessend wird ein Unrechtsregime fürchterlichen Ausmasses in der Schweiz errichtet werden». In dieser panischen Endzeit-Rhetorik werben die Gegner der Durchsetzungsinitiative für ein Nein am 28. Februar 2016.

Mass und Mitte

Da rümpfen viele schon die Nase: Wird hier etwa zur Mässigung in der Politik aufgerufen? Geht es um das vermeintliche Ende der politischen Pole? Viel schlimmer: Wurde diese Zeitung von einer beliebigen politischen Mitte infiltriert? Nein! Und doch ein bisschen ja.

Kindheit, Jugend, Berufswahl

Wir schreiben das Jahr 1755. Die Erde bebt, Lissabon wird zerstört, und auch in Zürich wackeln die Häuser. Der Schulunterricht wird unterbrochen, Kinder und Lehrer rennen ins Freie. Aber Bücher, Hüte und Kappen liegen noch drinnen.

Absoluter Schwachsinn

Wer gelegentlich deutsche Zeitungen liest, weiss es: Man darf neuerdings nicht einmal mehr Vergewaltiger als «kriminelle Flüchtlinge» bezeichnen.

Spät im Herbst

Es war wieder so weit. Die Blätter waren gefallen. Welch eine Fülle von gelben, bräunlichen, manchmal gar hochroten Blättern! Die einen gezackt, andere rund oder oval, noch andere schmal und länglich. Eine Fülle von Formen und Farben, eine Augenpracht, und doch so vergänglich!

Bundesrichter als Abstimmungskämpfer

Im Spätherbst 2010 fand in der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats eine interessante Auseinandersetzung statt über die Wandelbarkeit, Anwendung und Gültigkeit von Menschenrechten und von Völkerrecht. Wäre es auch eine Verletzung der Vertraulichkeit, Namen und Einzelheiten aus dem Kommissions-Protokoll zu zitieren, so dürfen persönlich dazu geäusserte eigene Standpunkte immerhin in Erinnerung gerufen werden.

Schweizer Weg zu Unabhängigkeit und Freiheit

2015 war für die Schweiz ein ausgesprochen dichtes Gedenkjahr. Die Schweizer Bevölkerung war aufgerufen, sich an wichtige historische Daten zu erinnern, an Ereignisse notabene, die zentral für die Ausbildung von Staatlichkeit und Souveränität unseres Landes waren.

Bundesgericht rügt Zürcher Staatsanwaltschaft

Vor nicht ganz Jahresfrist wurde der Sekretär der Schweizer Demokraten im Kanton Thurgau, Willy Schmidhauser, vom Zürcher Obergericht verurteilt.

Ein Kartenhaus bricht zusammen

Hauptargument zur Einführung des frühen Fremdsprachen-Unterrichts in der Primarschule war die Behauptung, kleinere Kinder würden sich Fremdsprachen gleichsam «im Schlaf» aneignen.

«Wir schaffen aus»

Deutschland wird derzeit von einer Flüchtlingswelle überrollt. Ungeachtet der logistischen und kulturellen Herausforderungen einer solchen Völkerwanderung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrem Land eine Willkommenskultur verordnet: «Wir schaffen das!» Das ist das amtliche Asyl-Motto.

Geschichten und Geschichte

Emilios Geschichtslehrer an der Kantonsschule schlug mit seinen Monologen die ganze Klasse in Bann – trotz oder vielleicht eher wegen Frontalunterricht. Alles andere (z.B. «Selbstgestaltete Lernumgebung») wäre der hohen Qualität des Unterrichtes abträglich gewesen und Emilios Banknachbar Micky hätte es womöglich kaum bis zum Bundesrat gebracht.