Linker Rechtsstaat

Im ersten Teil meiner Recherche («Schweizerzeit», 14. März 2014) habe ich mehrere SVP-Exponenten vorgestellt, welche von der Zürcher Staatsanwaltschaft entweder ignoriert worden sind oder denen der Zugang zur Justiz massiv erschwert worden ist.

Plädoyer für Selbstbestimmung

Hinter dem Pulverdampf der Aufgeregtheiten nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative könnten Begriffsklärungen derzeit hilfreich sein.

churz & bündig

Radio SRF beklagt den Rassismus in der Schweiz. Dazu lässt es Einwanderer als Zeugen auftreten, die im Herkunftsland studiert hätten, denen hier jetzt aber eine ihnen angemessene Stelle vorenthalten werde.

Billag-Dispute

In der Frühlingssession wurde im Nationalrat über die Revision des Radio- und TV-Gesetzes debattiert. Während die Parlamentarier im Ratssaal um den heissen Brei redeten, diskutierte ich in der Wandelhalle mit Politikern über das Kernproblem: den Billag-Gebührenzwang.

Warum fühlt sich die SNB darin so wohl?

Augias war ein griechischer König. Seine über 3’000 Rinder lebten in Ställen, die während mehr als dreissig Jahren nicht mehr ausgemistet worden waren. Herkules fiel die Aufgabe zu, diese Ställe binnen eines Tages auszumisten. Dies gelang ihm, indem er zwei Flüsse vorübergehend umleitete und durch die Ställe fliessen liess.

Verschwenderische Väter

Im Kanton Bern sollen aus Spargründen in ca. 20 Gemeinden die Stellen der Pfarrer abgeschafft werden.

Gender – die tiefe Unwahrheit einer Theorie

Gegen den Bischof von Chur, Bischof Vitus Huonder, ist eine gehässige, nicht enden wollende Medienkampagne entfesselt worden. Er eifere «mit heiligem Zorn gegen Homosexuelle», wird ihm seit Wochen in sich laufend verschärfender Tonlage vorgeworfen.

1. März 1814 – 1. März 2014

Der 1. März 1814 verdient es doppelt, in der Erinnerung des Landes weiterzuleben. Zum einen vereinbarten mitten in Frankreich die Kaiser Russlands und Österreichs im von diesem Tag datierten sogenannten Vertrag von Chaumont mit Zustimmung von Grossbritannien und Preussen, die schweizerische Eidgenossenschaft solle in ihren früheren Grenzen (also einschliesslich der Zugewandten Wallis und Neuenburg, einschliesslich des mit Zürich und Bern verbündeten Genf, einschliesslich des alteidgenössischen Südjura und theoretisch auch Mülhausens) wiederhergestellt und ihre Unabhängigkeit von allen Grossmächten einschliesslich Frankreichs garantiert werden.

Völkerrecht in der Agonie

Alle reden sie von Völkerrecht. Alle zerreden das Völkerrecht. Alle missbrauchen das Völkerrecht.

Fraubrunnen und Grauholz

In Neuenegg war das Kriegsglück kurzfristig den Bernern hold. Der Vormarsch der Franzosen wurde damit aber nicht gestoppt.

Gottfried Kellers «Grüner Heinrich»

Gottfried Kellers «Grüner Heinrich» gehört zu den bedeutendsten Werken nicht nur der Schweizer, vielmehr der Weltliteratur.

Von wegen Weltgemeinschaft

Vor rund einem Monat übernahm in der Ukraine die westlich orientierte Opposition die Macht und setzte den russlandtreuen Regierungschef Viktor Janukowitsch ab; wohl nicht ganz zufällig während der olympischen Winterspiele in Sotschi, als sich Russlands Präsident Wladimir Putin zwecks Imagepflege politisch zurückhalten musste.

Fiesionäre Reaktion

Splitter aus Armin Binottos Stammelsurium

Geschäft mit der Verantwortungslosigkeit

Das russische «Sowjet» heisst auf Deutsch «Rat». Die Sowjetunion war also die Union der «Räte» – oder genauer: Die Union der sozialistischen Räterepubliken (UdSSR).