Wirtschaft und Bundesrat im Abseits

Die Volksinitiative gegen die Masseneinwanderung wurde, für viele Wirtschaftsvertreter und Politiker offensichtlich überraschend, mit 50,3 Prozent angenommen. Damit wird der Bundesrat beauftragt, die Personenfreizügigkeit neu auszuhandeln und Kontingente einzuführen.

Impossible n’est pas français

Chers Amis de la Grande Nation, ich hatte das Privileg, jahrelang bei euch arbeiten zu dürfen. Ihr seid – im Einzelnen betrachtet – überaus liebenswert und gastfreundlich, keineswegs arrogant. Eure Küche ist hervorragend und im Weinbau seid Ihr unübertroffen.

Die «Bilateralen» und die Schweiz

Die Gegner der Masseneinwanderungsinitiative warnten vor und nach der Abstimmung über dieses Volksbegehren eindringlich davor, dass die Bilateralen gefährdet seien und dass der Schweiz eine Katastrophe drohe. Wie ist die Faktenlage – jenseits aller Polemik?

churz & bündig

Zinsmanipulation wird in der EU, so dekretierte Brüssel am 4. Februar 2014, künftig mit Gefängnisstrafe belegt. Ob das auch für jene gilt, welche die von der Europäischen Zentralbank (EZB) verfügte «Zinsnullung» – eine offensichtliche Manipulation zu Lasten aller Sparer und Rentner – durchgesetzt haben?

Mit Schikanen gegen die Volksrechte?

Welcher Teufel hat denn diese vierzig «Volksvertreter» im Nationalrat geritten? Insgesamt zwanzig von der CVP, acht BDP-Angehörige und sieben Grünliberale, um nur die drei grössten Unterzeichnergruppen zu nennen, haben ein Postulat des Obwaldner Christlichsozialen Karl Vogler mitunterschrieben, der Bundesrat solle Vorschläge für «Limitierende Mechanismen bei Volksinitiativen» prüfen. Ein Fünftel der Grossen Kammer hat es also satt, dass ihr die laut Bundesverfassung höchste Instanz der Eidgenossenschaft, das Stimmvolk, in die Traktandenliste hineinpfuscht.

Stoppt die grüne Mafia

Der Verkehrs-Club der Schweiz VCS ist ein Umweltverband, der sich seit 1979 nach eigenen Lobesangaben für eine menschenfreundliche und nachhaltige Verkehrspolitik engagiert. Die meisten Bürger nehmen den VCS jedoch als Verkehrsverhinderer-Club wahr und als Verein von grün-alternativen Nörglern und Besserwissern. Präsidentin des Vereins mit mehreren Millionen Einnahmen ist SP-Nationalrätin Evi Allemann. Deren Aktivitäten sind klar: Immer mehr Begegnungszonen, Offroader-Verbote, Fussgänger- und Velowege à gogo, Einsprachen gegen alles und jedes, Rekurse gegen Bauentscheide, Einführung von Tempo 30-, 20- und gar Tempo 10-Zonen.

Die verschwiegene Geiselnahme

Der Schriftsteller Carl Sandburg schrieb einmal: «Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.» Immer wieder taucht dieses Zitat in Zusammenhang mit pazifistischen Veranstaltungen und armeegegnerischen Veranstaltungen auf. Wohlweislich wird dabei aber der zweite Satz unterschlagen, den Bert Brecht hinzugefügt hat: «Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Dann kommt der Krieg zu Dir.»

Obwaldner Bauernbuben und deutsche Professoren

Wie soll man es nennen? Das grosse Nachbeben? Die grossen Nachwehen? Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative ging jedenfalls das allgemeine Zetern der Verlierer los: Man beschimpfte die Befürworter als Hinterwäldler, EU-Vertreter drohten der Schweiz, der Baselbieter SP-Politiker Ruedi Rechsteiner forderte eine Wiederholung der Abstimmung, sein deutscher Gesinnungsgenosse Ralf Stegner bezeichnete die Schweizer als «Spinner» und schob nach, geistige Abschottung führe leicht «zur Verblödung».

Frauenfürze

Ein weiteres, während Jahrzehnten als unüberwindbar erfahrenes Hindernis, das der Menschheit den Weg zum definitiven Glück allzu lange verbaut hat, scheint beseitigt: Die Menschheit wird jetzt mit Funktionären beglückt, die sich in unserem Staat endlich des brennenden Problems der Reglementierung von Fasnachtskostümen für Kinder annehmen: Nur Feen, Zauberer und Prinzessinnen (die Prinzen gingen aus unerfindlichen Gründen vergessen) seien fortan noch zu dulden. Cowboys, Piraten und Ritter seien dagegen zu verbannen – endgültig. Und mit diesen Bedrohern gesitteter Fasnacht auch die Chäpslipistolen.

Der Flug zum Mars

Vor einiger Zeit berichtete das Fernsehen von einem wagemutigen jungen Mann, der sich, mit manchen anderen, gemeldet hatte für einen Flug zum Mars. Die Reportage zeigte, wie er sich einem strengen körperlichen Training unterzog, um dereinst den ausserordentlichen Strapazen gewachsen zu sein, die ihn auf jenem fernen Stern erwarteten. Schon der Flug allein würde lange Monate dauern. Über die Gefahren der Landung verlautete nichts, wenn ich mich recht erinnere. Dagegen zeigte man eine Reihe von kleinen Kabinen, die offenbar jenen Unverzagten nach geglückter Landung zum Überleben in der Marswüste dienen sollten.

Bern siegt bei Neuenegg

Innert vier Tagen, vom 28. Februar bis 3. März 1798 hatte Bonapartes General Brune die innerlich zerstrittenen Stände Bern und Solothurn niedergerungen. Der Kommandant der 1. Bernischen Division, Ludwig von Wattenwyl, hatte sich einfach «aus dem Staub gemacht».

Übungsabbruch überfällig

Die massive Kritik von wissenschaftlicher Seite, von Lehrerverbänden und Lehrergruppierungen sowie von vielen Eltern und Lehrmeistern am Projekt Lehrplan 21 darf von der Politik nicht länger ignoriert werden.

«Ängste der Bevölkerung»

Am 9. Februar 2014 stimmte eine Mehrheit des Schweizervolks dafür, dass die Einwanderungspolitik der offenen Scheunentore durch eine begrenzte Einwanderung im nationalen Interesse abgelöst werden soll. Wie die aktuellsten Zahlen zeigen, sind im Jahr 2013 über 80´000 Personen netto eingewandert. Eine solche Zunahme kann die Schweiz mit ihrer begrenzten Wohnfläche nicht über längere Zeit verkraften.

Die sagenhaften Privilegien der EU-Politiker

Aus dem seriös recherchierenden Internet-Wirtschaftsdienst «Deutsche Wirtschaftsnachrichten» (4.2.2014) habe ich nachstehend einige Rosinen über das sagenhafte, mit Privilegien überhäufte Luxusleben der Brüsseler Nomenklatura herausgepickt. Jetzt verstehe ich auch, warum diese EU-Granden ihre Pfründen mit Klauen und Zähnen verteidigen, und warum es einige gut informierte Schweizer Regierungsmitglieder und Politiker so unwiderstehlich nach Brüssel zieht.

Der heitere Schlusspunkt

Der Psychiater fragt den Prediger...