Lieblose Alleinverwirklicher bedrohen die Familie

Der ehemalige deutsche Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) sorgt sich um die Institution Ehe: Lebenslange Partnerschaft sei keine reaktionäre Marotte, sondern Kern der Zivilisation. Sein Plädoyer für Liebe und Verantwortung hat er auch der «Schweizerzeit» zur Verfügung gestellt.

Churz & Bündig

Verfügt sie nicht über höchst originelle Wendehälse, die BDP? Ihr Papier-Chef, Bankenlobbyist Martin Landolt, warb eben noch vehement für die Abgeltungssteuer. Doch plötzlich, gleichsam als Windbeutel am Leitseil der ausverkaufsbereiten Finanzministerin, verkündet er genau das Gegenteil: Vollumfängliche Datenauslieferung an die Geldgierigen in Washington und Brüssel sei geboten.

Wer bezahlt für die Luxus-Party?

Die Schulden der westlichen Industriestaaten wachsen unaufhaltsam wie ein Krebsgeschwür. Der Patient Staat liegt schwer angeschlagen auf der Intensivstation. Ob er überleben wird, ist alles andere als sicher.

Belgrad zur Mahnung

Der Franken dürfte im Verlaufe des vergangen Jahrhunderts gut neun Zehntel seiner Kaufkraft eingebüsst haben; das Postkartenporto für das Inland lag 1913 (seit 1870 und noch bis 1918) bei 5 Rappen und 2013 bei 85 Rappen. Diese Erfahrung verblasst gegen die höheren, und in den meisten Fällen viel höheren Inflationsraten aller Völker, durch deren Länder unsere Wasser fliessen, nachdem sie die Schweiz verlassen haben.

Zum Beispiel 5225 Bözberg

Gemeindefusionen haben Hochkonjunktur. Seit der Jahrhundertwende sind 227 Fusionen mit ca. 750 beteiligten Gemeinden zustande gekommen. Emilio sitzt am Stammtisch und hört die Argumente. «Wenn wir in Luzern die ganze Agglomeration verschmelzen, wären wir mit zweihunderttausend Einwohnern die zweitgrösste Stadt nach Zürich. Cool!»

Zuwanderung ist doch ein Verlustgeschäft

Zuerst zum Altbekannten, falls es in Vergessenheit geraten sein sollte: Bis anhin wurde sie weitherum gelobt und gepriesen, die Personenfreizügigkeit. Erstens werde die Zuwanderungswelle in der Schweiz niemals eintreffen, die ewig gestrigen Skeptiker würden einmal mehr absolut unnötige Ängste schüren.

Ein bisschen Sicherheit

Drei Tage dauerte die Sondersession des Nationalrates. Eines der Schwerpunktthemen war die Sicherheit und damit auch die Abkommen Schengen/Dublin. Im Abstimmungskampf versprach der Bundesrat, die beiden Verträge würden für mehr Sicherheit und weniger Asylbewerber sorgen.

Der Beste für einen unmöglichen Job

Am 4. März 1946 sollten die für die Zukunft der Schweiz entscheidenden Verhandlungen in Washington beginnen, und es war nie diskutiert worden, sondern jedermann von Anfang an klar gewesen, dass nur der «grosse Stucki» auf fremdem Territorium und in nicht nur ungewohnter, sondern auch ausgesprochen unfreundlicher Umgebung den Standpunkt der Schweiz mit Aussicht auf Erfolg vertreten konnte.

Gold-Initiative unter Dach

Am 17. April 2013 hat die Schweizerische Bundeskanzlei die Goldinitiative «Rettet unser Schweizer Gold» formell als mit 106‘052 gültigen Unterschriften «zustande gekommen» erklärt. «Schweizerzeit»-Abonnenten haben wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen. Wir danken unseren Leserinnen und Lesern herzlich für ihre zielführende Unterstützung.

Killerspiele nein, Horrorfilme ja?

Sie sind wahrlich umstritten – Killerspiele. Zahlreiche Politiker fordern der Verbote mit der Begründung, sie führten zu akut mehr Gewaltpotenzial. Doch fordern dieselben Politiker ein Verbot für Spielfilme/Horrorfilme? Nein, obwohl dort um einiges brutalere Szenen sichtbar sind, welche grafisch noch eindrücklicher aufbereitet und ebenso umstritten sind. Auf der Gegenseite stehen die Verfechter der Spiele und dementieren sämtliche Gefahren, attestieren den Spielen gar Vorteile.

Als Vorbild angeschlagen

Die Eidgenossenschaft der Dreizehn Alten Orte genoss weltweites Ansehen.

Ein Bier auf Thatchers Tod!

Soziale Medien sind im Trend. Politiker nutzen den Kurznachrichtendienst Twitter, um ihre Meinung zu verkünden. Parteihelfer mobilisieren über Facebook für ihren Anlass. Und Parteien versuchen, das Informationsmonopol der Systempresse zu brechen, in Ägypten, Syrien oder der Schweiz. Aber so dienlich Facebook und Twitter sind, so tückische Folgen können sie haben. Wer – als Bürgerlicher – in einer unbedachten Minute einen Blödsinn twittert, ist bald Stelle, Amt und Würden los.

Vertrauen wir dem Volk: Ja zur Volkswahl des Bundesrates

1871 forderte der liberale Genfer Publizist James Fazy die Volkswahl des Bundesrates. Die «kleinen Verflechtungen der Cliquen» sollten durch die «bestmögliche Trennung der Staatsgewalten» aufgelöst werden. 1939 reichte die SP eine Volksinitiative zur Volkswahl des Bundesrates sowie zur Erhöhung der Mitgliederzahl ein. Sie blieb erfolglos.

Raus aus dem Euro!

Ein Teil der Menschen jubelte, als der Euro eingeführt wurde: Endlich kein Geld mehr wechseln, wenn man über die Landesgrenze fährt.

O heiliger Josef

Ein Kind kommt vom Religionsunterricht nach Hause und bittet den Vater, ihm beim Aufsatz für die nächste Religionsstunde zu helfen.