Entscheiden soll das Volk

Beim Verhältnis Schweiz-EU vergessen wir immer wieder: Wir sind grössere Kunden der EU, als die EU Kunde für unsere Produkte ist. Kunden behandelt man mit grosser Sorgfalt. Wir verhalten uns, als wären wir nur abhängige Lieferanten. Das sollten wir ändern.

Bundesrat wie Kaninchen vor Schlange

Tatsächlich wähnte ich mich im falschen Film, als ich die "Weltuntergangsprognosen" von 1992 eines Franz Blankart im Lichte der heutigen Wirklichkeit bestaunte. Er war hingegen nicht allein. Der Gesamtbundesrat und sämtliche Parteien, ausgenommen die SVP, trugen seinen fatalistischen Pessimismus mit. Blocher wurde sang- und klanglos aus dem SBG-Verwaltungsrat geworfen, und die EWR-Gegner wurden wie räudige Hunde gemieden.

Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen

Christoph Blocher und Cédric Wermuth wurden zu einen Gespräch von „TeleZüri“ ins Studio Bern eingeladen. Es ging um die Ablehnung des EWR vor 20 Jahren. Christoph Blocher kämpfte damals mit grossem Einsatz und der sechsjährige Cédric Wermuth sah seine Mutter weinen, als das ablehnende Ergebnis bekannt wurde.

Die „Einknicker“ aus Bern

Die Freundin meiner Frau ist verwitwete Schweizern, die mit einem Schweizer verheiratet war. Seit Jahren lebt sie im amerikanischen San Diego. Ebenfalls seit Jahren besass sie ein Konto bei der Raiffeisenbank in der Schweiz.

Bar auf die Hand, ohne Quittung

Phantasielose Parlamentarier, die anderweitig keine willige Milchkuh finden, schrauben am Mehrwertsteuersatz. Ich warne davor. Die Folge ist abzusehen: Je höher der MWST-Satz steigt, umso rasanter, nämlich exponentiell, wird die Schattenwirtschaft steigen.

Lastwagentransit als Drohung gegen Deutschland

Es ist erstaunlich, dass die Schweiz in ihren Verhandlungen ihre Trümpfe zu den über süddeutsches Gebiet führenden Anflüge zum Flugplatz Zürich nicht zu Geltung gebracht hat. Der Lastwagenverkehr von deutschen Firmen durch die Schweiz verursacht – meines Erachtens - auf den Schweizer Strassen viel mehr Lärm und Luftverschmutzung als der Flugverkehr beim Anflug über Süddeutschland auf Züriich und er verletzt bezüglich zu vielen LKW-Durchfahrten die vom Volk angenommene Alpen-Initiative.

Das „gelobte Land“ ist nicht die Lösung

Vor 17 Jahren wurde die Praxis eingestellt, Kontingentflüchtlinge aufzunehmen, Nun hat der Bundesrat die Kontingente wieder eingeführt und beginnt Flüchtlinge aktiv ins Land zu holen. Laut SF Rundschau platziert und verpflegt UNHCR im Libanon eine ganze Familie während eines ganzen Monats bestens für nur 170 Dollar. Das ist weitaus weniger als hier ein einziger Flüchtling pro Tag kostet und Libanesen erzielen erst noch Einkommen durch diese Beherbergungen.