Schenken
muss verstanden sein
Am 26. November geht es nicht nur um Geld. Mit schweigen
- oder nicken, verjubeln wir wieder ein weiteres Stück von unserer direkten
Demokratie. Alle EU-Länder sollen allmählich den direkten Zugriff
in unsere Staatskasse haben. Zudem sieht es auch blöd aus, wenn niemand
mehr seine Hände in der eigenen Hosentasche hat. Bei der nächsten
EU-Strompanne wird es dann auch für die Schweiz klappen. Einen einzigen
Schalter für das gesamte Stromnetz -, ein schreckliches Ziel der EU-Turbos?
Schön muss es sein, wenn es überall gleich dunkel ist und alle Leute gleich arm und gleich dumm sind? Aber ist dies wirklich das Gelbe vom Ei? Wenn es möglich, ist ohne zu sparen und ohne zusätzliche Belastung eine Milliarde in die EU zu zaubern, warum zaubern wir dann unsere eigenen Staatschulden nicht weg und ersparen dadurch der kommenden Generation die traurige Knacknuss?
Wie uns die Geschichte
wiederholt gezeigt hat: Schenken muss verstanden sein, sonst werden wir falsch
verstanden, falsch interpretiert und einmal mehr zum Sündenbock für
schief Gelaufenes auf dieser Erde. Mit einem "Nein" erhalten wir
die Möglichkeit zu helfen, dort wo es erwünscht und verstanden wird.
Hermann Wyss-Meier,
Schneisingen AG