Private Osthilfe

Der Grossteil der Neinsager wäre wohl spontan bereit, den armen Völkern der Oststaaten selber zu helfen. Wir haben kompetente Schweizer-Hilfswerke, denen wir das Vertrauen zu grossen Aktionen schenken dürfen. Weshalb werden wir denn vom Bundesrat und vom Parlament angehalten, entgegen der Bundesverfassung und entgegen unserer christlichen Tradition, das Milliardenrisiko mit einer sicheren Folge von Enttäuschungen auf uns zu nehmen? Nur aus purem Ehrgeiz und Brüssel zuliebe! Schon seit Jahren ist eine ganze Reihe von mutigen, privaten Hilfswerken damit beschäftigt, die Oststaaten, zum Beispiel Rumänien, mit Hilfsgütern, das heisst, mit Baumaterialien, mit Gebrauchsartikeln jeder Art, und mit beachtlichen Geldspenden, sowie mit dem so dringend notwendigen Know How zu beliefern. Hilfe zur Mithilfe, durch "unsere eigenen Werke" erbracht und auf Bundesebene angeordnet, wäre mit Sicherheit viel effizienter als die Umverteilungsaktionen durch die uns fremden EU-Funktionäre aus Brüssel mit ihren traumhaften Gehältern.

Hardy Reutlinger, Schlieren ZH