Warum
eine Milliarde Franken?
Am 26. November haben wir Gelegenheit, uns gegen eine solche Zumutung
zu wehren. Eine Milliarde Schweizerfranken (plus ein Rattenschwanz von weiteren
Versprechungen) wollen gewisse besonders freundlich eingestellte Leute bezahlen.
Das heisst bezahlen müssen die Steuerzahler. Ein richtiger Grund hierfür
ist nicht auszumachen. Ebenso ist auch keine Verpflichtung vorhanden.
Warum brauchen diese Länder Geldzuwendungen? Wenn an den Werbeargumenten für den Beitritt zur EU nur ein Körnchen Wahrheit haftet, ist doch der Beitritt für die zehn - und auch weitere Länder - ein absoluter Glücksfall. Mit andern Worten: Sie schlittern doch buchstäblich ins Glück und den Wohlstand hinein. Auf einen Schlag liegen ihnen 470 Millionen kaufreudige EU-Einwohner als Kunden zu Füssen. Komischerweise liegt für die Schweiz eine ähnliche Prognose in der Luft. Die Schweiz muss dafür nur die Kleinigkeit von einer Milliarde Schweizerfranken an die EU bezahlen. Das Geld soll als Unterstützung an die neuen EU-Länder verteilt werden. Man kann das ruhig Schmiergeldzahlung nennen. Tatsache ist dass Schmiergeldzahlungen eine sehr fragwürdige Methode sind, um Aufträge an Land zu ziehen. Ein Land wie die Schweiz hat das sicher nicht nötig auf diese Art Konkurrenten aus dem Wettbewerb zu kippen. Zumal wenn es sich dabei um Staaten handelt, die man angeblich beim Aufbau ihrer Wirtschaft unterstützen will. Lassen wir doch lieber den freien Wettbewerb spielen.
Aus den genannten Gründen
ist ein Nein zum Osthilfegesetz die richtige Antwort.
Albert Marty, Unteriberg
SZ