Der Staat braucht Geld!

Der Staat braucht Geld, mehr denn je! Um Geld zu beschaffen, ohne sparen zu müssen, beschenkte uns damals alt Bundesrat Otto Stich mit der Mehrwertsteuer, die gewaltige Summen einbringt, permanent ist, das heisst, nie abgebaut werden wird, aber nach oben immer offen ist.

Da dem Staat immer noch Geld fehlt, bemühte sich nun Christoph Blocher um das Wohlergehen unserer Staatskasse. An Stelle von Liederlichkeit, Betrug und Vetterliwirtschaft führte er eine gerechte, aber straffe Behandlung von Wirtschaftsflüchtlingen und Kriminellen ein. Weil Blocher von Bindungen ausserhalb seines Bundesratsmandats frei ist, so ist er auch frei so zu handeln, wie er als ehrlicher Schweizer empfindet.

Offensichtlich weil Blochers Erfolg alt Bundesrat Stich sticht, meldet sich letzterer, dessen Werk das Schweizervolk täglich viel Geld kostet, zu Wort. Er würdigt die Tätigkeit von Blochers Vorgängerin Ruth Metzler und referiert gegen eine Wiederwahl Blochers in den Bundesrat. Dass Blocher gegen 200 Millionen Franken eingespart hat, das scheint bei gewissen Parlamentariern überhaupt kein Thema zu sein. Blocher hat viel Geld, das vorher aus dem Fenster geworfen wurde, eingespart. Damit hat er die Staatsverschuldung gebremst. Das ist ihm gelungen. Ruth Metzler und Otto Stich haben unsere Steuern massiv erhöht. Das ist ihnen auch gelungen.

Hardy Reutlinger, Schlieren ZH