Der öffentliche Gebetsruf des Islam

Vom Minarett (Rufturm) herab verkündet der Muezzin (Rufer) in sieben Sätzen das islamische Bekenntnis: 1. Allah ist der Grösste (viermal) 2. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah (zweimal) 3. Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist (zweimal) 4. Kommt her zum Gebet! (zweimal) 5. Kommt her zum Erfolg! (zweimal) 6. Allah ist der Grösste (zweimal) 7. Es gibt keinen Gott ausser Allah.

Man muss also feststellen, dass nur der vierte Satz ein Aufruf zum Gebet ist, die andern sechs verkünden klar und eindeutig den Herrschaftsanspruch Allahs. Darum ist der Bau sogenannter symbolischer Minarette, wie "Türkisch-kulturelle Vereine" in der Schweiz ihn z.B. in Langenthal oder in Wangen bei Olten planen (von der Solothurner Regierung bereits bewilligt), nicht nur eine Frage der Religionsfreiheit, sondern ein überaus ernstes Politikum. "Symbolische Minarette" proklamieren zwar Allahs Herrschaftsanspruch klugerweise nicht realiter, sondern nur zeichenhaft. Aber geben wir uns keinen Illusionen hin, das ist nur vorläufig!

Adolf Bucher, Lostorf SO