Systematische Unterwanderung

Im Februar 2006 waren es Mohammed-Karikaturen in dänischen Zeitungen, vor ein paar Wochen Papst Benedikt XVI. mit seiner Rede in Deutschland. Aktionen die zu heftigsten Protesten in islamischen Ländern geführt haben. Neuerdings werden aus Angst vor Rachefeldzügen sogar Opern abgesetzt, wie das jüngste Beispiel der Mozartoper in Berlin zeigt. Kultur, Karikatur oder Papststreit - Mitteleuropa weicht, aus Angst vor radikal muslimischen Reaktionen, immer mehr zurück. Ist der beabsichtigte Dialog mit dem Islam auf bestem Wege, sich zu einer Diktatur zu entwickeln? Werden wir unsere mitteleuropäische Art zu leben in Zukunft mit den Forderungen örtlicher Mullahs und deren Glaubensauslegungen abstimmen müssen? Muslimische Organisationen sind mittlerweile so mächtig, dass sie morgen Tausende auf die Strasse schicken könnten! Kämpfer des Islams, sie müssen nicht mehr zuwandern, sie sind bereits hier! Ausgebildet in Kulturzentren von Moscheen, die dafür Sorge tragen, Kinder zu indoktrinieren.

Jede kritische Äusserung über diese langsame aber unaufhaltbare Entwicklung, wird im Sinne des multikulturellen Friedens sofort heftigst dementiert und ihr den fremdenfeindlichen Stempel aufgedrückt. Die von den Medien in ihren Politsendungen sorgsamst ausgewählten und immer gleichen Befürworter und Verharmloser der islamischen Gesinnung, sollen das Bild eines friedlichen und äusserst anpassungsfähigen Islams inszenieren. Indes die Wahrheit sieht anders aus. Die neusten, heftigen Reaktionen seitens der Bevölkerung im Bezug auf die Errichtung von Minaretten, lassen eindeutig darauf schliessen, dass die Leute langsam begreifen, was die systematische Unterwanderung und der immer grössere Machtanspruch der muslimischen Gemeinden für die Zukunft der Schweiz bedeuten könnte.

Marino Schönenberger, Zürich