Ein starkes Stück

Doudou Diène, Uno-Sonderberichterstatter gegen Rassismus, ortet in der Schweiz rassistische Tendenzen und fordert ein diesbezügliches Aktionsprogramm. Doudou kommt aus dem Senegal, einem Empfängerland schweizerischer Entwicklungshilfe, aber auch Herkunftsland illegaler Einwanderer. 2005 hat die Eidg. Kommission gegen Rassismus (ERK) schweizweit ganze 113 rassistisch motivierte Vorfälle registriert. Im gleichen Jahr ereigneten sich hingegen bei uns 347 Körperverletzungen und 198 Raubüberfälle, begangen durch Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, d.h. zu einem grossen Teil durch Angehörige anderer Rassen oder Ethnien. Nicht gezählt wurden Diebstähle, Morde, Betrügereien, Drogendelikte, Schlägereien, etc. Diese ungleich gravierenderen Tatbestände ignoriert der Mann aus dem Senegal, auch die ERK führt darüber verständlicherweise nicht Buch.

Aber, wer bei uns die illegale Einwanderung mit all ihren Auswüchsen wie Verbrechen, vermindertem Lerntempo in den Schulen, Kosten in Milliardenhöhe, etc. ablehnt, wird als rechtsextrem und ausländerfeindlich beschuldigt oder gar als Neonazi gebrandmarkt. Logischerweise von Organisationen, die finanziell und politisch aus der illegalen Einwanderung Profit schlagen.

Übrigens hätte Doudou, um den Rassismus zu bekämpfen, weder sein Heimatland, noch Afrika verlassen müssen. In Dakar, der Hauptstadt Senegals, veranstalteten Einheimische ein Pogrom gegen ausländische Händler. Resultat: 54 Tote, die Überlebenden wurden durch Plünderungen ruiniert, was Doudou ebenso wenig interessierte wie die rassistisch motivierten Auseinandersetzungen in Darfour und Somalia. Über Zimbabwe, wo weisse Farmer mit Billigung der Regierung enteignet und ermordet wurden, verliert der Afrikaner kein Wort. Anders wäre die Sachlage, wenn die Mörder Europäer und die Opfer Afrikaner gewesen wären. Doudou sollte folglich in erster Linie den Rassismus in Afrika bekämpfen. Nebenbei könnte er vor Ort potentielle illegale Einwanderer vor dem Rassismus in der Schweiz warnen. Damit sie in Zukunft einen weiten Bogen um unser Land machen!

Otto Weiersmüller, Uetikon ZH