Raketenabwehr für die Schweiz?
Luftwaffenchef Markus Gygax plädiert für eine schweizerische Beteiligung an einem europäischen Lenkwaffen-Abwehrsystem. In den nächsten 10 Jahren werden terroristische Organisationen über Raketen mit Reichweiten bis 3000 km verfügen, wodurch unser Land erpressbar würde, so Gygax. Offenbar schätzt er abzuwendende Gefahren falsch ein: Nicht al Kaida oder die Taliban bedrohen und erpressen uns. Nein, zivilisierte Länder wie Deutschland oder die USA haben uns mit Erfolg unter Druck gesetzt und werden es - weil es so erfolgreich ablief - wieder tun. Auch die EU droht uns immer nachdrücklicher mit Konsequenzen, falls wir uns nicht endlich unter die Knute von Brüssel begeben. Zusätzliches Ungemach bringt uns die weiterhin ungebremste illegale Einwanderung: Als Folge des Personenfreizügigkeitsabkommens sind wir zunehmend Zielland von Kriminaltouristen aus den neuen EU-Ländern. Auch werden wir von „Asylanten“ aus anderen Erdteilen heimgesucht. Nach dem illegalen Grenzübertritt und der Vernichtung ihrer Pässe geniessen sie von der UNO beschlossene, weitgehende Menschenrechte. Wo aber bleiben unsere Menschenrechte, wenn wir Opfer einer Straftat dieser Leute werden?
Das sind die realen Gefahren, die wir aber nicht mit einem Lenkwaffen-Abwehrsystem abwenden können. Notwendig für unser Land wäre vielmehr eine Regierung, die ausländischen Begehrlichkeiten, Erpressungen und Einmischungen vehement Einhalt gebietet !
Otto Weiersmüller, Uetikon ZH