Hinterhältiger
Charme!
EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner will mit Charme die Schweizer
"Freunde" zu einer "guten Lösung" bewegen. Seit dem
Ja zur Kohäsions-Milliarde hat die Schweiz jeglichen Respekt verloren
und wird nur noch als "unsere Freunde" tituliert. Frau Ferrero-Waldner
kommt gar nicht auf den Gedanken, dass der Steuerstreit, vor allem auf den
viel zu hohen Besteuerungssystemen für Holdinggesellschaften in der "eigenen"
EU begründet ist. Den Fehler bei anderen suchen, ist einfach. Einen noch
grösseren Verlust an Landesrespekt blüht der Schweiz, wenn sie sich
- analog den Spargutzinsbesteuerungen für natürliche EU-Bürger/Personen
- zur erneuten Steuereintreibungsbehörde zugunsten der EU (sanft, jedoch
mit viel Charme) erpressen lässt.
Marcus
Stoercklé jun., Basel