Missgunst
im Bundeshaus
Viele Stimmbürger fragen sich, weshalb gerade Bundesrat Blocher abgewählt
wurde, denn Blocher hatte mit Abstand das grösste Wissen und eigene Erfahrungen
in Bezug auf Organisation eines Unternehmens, Geschäftsleben im Allgemeinen,
Handelsbeziehungen in der Schweiz, Auslandgeschäfte in der eigenen Firma,
Personalführung im eigenen Betrieb, neutrale Entscheide in allen Situationen,
zu keinem Filz verpflichtet, Verantwortung über Tausende von Mitarbeitern
und Geschäftspartnern. Was waren denn die Gründe für seine
Abwahl?
Blocher ist neutral und aufrichtig, darin unterscheidet er sich von den anderen Bundesräten. Blocher ist sehr pflichtbewusst; bei seinem Amtsantritt hatte er ca. hundert pendente Dossiers aufzuarbeiten. Bei seinem Abgang war in seinem Departement alles aufgearbeitet, das hätte abgeschlossen werden können.
Aber Blocher geriet in Missgunst bei seinen Bundesrats-Kollegen, weil er erfolgreich und hart arbeitete. Er wurde beneidet, weil er als alter Unternehmer wusste was "pflichtbewusst" heisst. Seinen Bundesrats-Kollegen und -Kolleginnen und ihren Parteien wurden ihre Pflicht und Verantwortung zum Volk vor Augen gestellt. In der Folge bildete sich ein Komplott der Kommunisten, Sozialisten, Grünen, CVP und der Linken gegen Blocher, mit dem Ziel ihn abzuwählen. In verräterischer Weise stellte sich die dann entlarvte Lügnerin Eveline Widmer-Schlumpf, ein Pseudo SVP-Mitglied, als Ersatz für Blocher zur Wahl. Frau Widmer-Schlumpf wurde gewählt. Doch die alte Wahrheit bleibt: Ehrlich währt am längsten.
Heute, kaum acht Monate nach dem Abgang von Christoph Blocher herrschen bedenkliche Zustände im Bundeshaus. So kriselt es sowohl im Bundesrat wie in der Führungsspitze der Armee und in anderen Bereichen der Leitung unseres demokratischen Volkes und Staates.
Erinnern sich unsere Bundesräte und Parlamentarier überhaupt noch an den Eid, den sie gemäss Art. 173 und 185 der Bundesverfassung bei Amtsantritt vor dem Volk ablegten:
"Ich schwöre vor Gott, dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze des Bundes treu und wahr zu halten; die Einheit, Kraft und Ehre der schweizerischen Nation zu wahren; die Unabhängigkeit des Vaterlandes, die Freiheit und die Rechte des Volkes und seiner Bürger zu schützen und zu schirmen und überhaupt alle mir übertragenen Pflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe"
Blocher hat diesen Eid nach seiner Eid-Ablegung am 10. Dezember 2003 mit den Worten geschlossen: "Ich hoffe, dass uns Gott helfe, dass es gut 'raus kommt". - Dass nach seinem Abgang kein Jahr verstreichen würde, bis dass der Ehrgeiz und die Führungsschwäche unserer Armeespitze und im Parlament derart überhand nehmen werden, wie wir es heute erleben müssen, das hat niemand geahnt.
Nun, die CVP und die Linke haben ihn hinausgeworfen! Dass nun viele Bürger sich an Blocher erinnern - die SP schreibt sogar von einem Comeback - und ihn zurück wünschen, zeugt doch von seinen Qualitäten.
Und was können wir
Bürger zu einer besseren Zukunft beitragen? Beten wir doch mit Blocher,
dass Gott der Allmächtige unseren Volksvertretern und Richtern den Mut
und die Kraft schenke, unsere Nation treu und wahr und zu Gottes Ehre zu führen.
Gott möge uns die Freiheit erhalten!
Hardy Reutlinger, Schlieren
ZH