Eine
Gross-Stadt Schweiz?
Die Grünen beklagen, dass in der Schweiz jede Sekunde ein Quadratmeter
Land verbaut werde und sie wollen sich gegen die Zersiedelung der Landschaft
einsetzen. Gegen das habe ich gar nichts einzuwenden. Leider sind die Grünen
für mich trotzdem unglaubwürdig. Warum? Gerade sie setzten sich
für die masslose Zuwanderung, den Asylleerlauf und für den freien
Personenverkehr lautstark ein. Und dazu bekämpften sie jegliche Vorlagen,
die diese Entwicklung begrenzen wollten. Schweizer Demokraten (früher
NA), AUNS und wenige SVPler warnen schon seit Jahrzehnten vor dieser negativen
Entwicklung und machten entsprechende Initiativen. Es ist zu bedauern, dass
das Volk der verlogenen Politik der Grossen gefolgt ist. Bei einer Netto-Einwanderung
von 40'000 bis 60'000 Personen pro Jahr ist doch eine Verhinderung der Verbetonierung
der einst so schönen Schweizer Landschaft kaum noch möglich. Anfang
Januar war ebenfalls in den Zeitungen zu lesen: "Rekordwachstum in Kreuzungen".
Immer mehr wird der Stadtrand verbaut und zwar bis fast in den Wald hinein.
Wenn das so weiter geht, ist bis in einigen Jahrzehnten das ganze Mittelland
zugepflastert und dann ist das Problem der Zersiedelung definitiv und im Sinne
der Profiteure "gelöst". Und die Grünen müssen sich
in die Berge zurückziehen; vielleicht wäre dort noch Platz für
Biotope, Luchse, Wölfe und Bären. Vielleicht aber ist dann auch
der Zweitwohnungsbau bis über's Matterhorn hinausgewuchert...
Hans Meyer, Kreuzlingen TG