Angriffe der EU auf die Schweizer Steuerhoheit

Die EU nutzte die letzten Wochen, um Attacken auf die Schweiz zu reiten. Das Ziel war wieder einmal die kantonale Steuerhoheit. Dabei vergriffen sich Teile der Brüsseler Funktionäre dermassen im Ton, dass man vermuten muss, sie halten die Schweiz schon für ein EU-Protektorat. Doch wenn man die Details näher betrachtet, erkennt man, dass die EU-Bürokraten wieder einmal Wasser predigen und Wein trinken. Erinnern wir uns: im Rahmen der bilateralen Verträge bedingten sich die Brüsseler Funktionäre per Staatsvertrag völlige Steuerbefreiung aus, falls sie nach ihrer Pensionierung die Schweiz als Wohnsitz wählen würden. Also diejenigen, welche die Schweiz wegen zu niedrigen Steuern angreifen, können sich bei uns nach ihrer Pensionierung steuerfrei niederlassen. Für mich gibt es darauf nur eine Antwort: Es lebe der Alleingang!


Pirmin Müller, Neuenkirch LU