Wie sichern wir die Zukunft der Schweiz?

Damit unsere Kinder und Kindeskinder auch noch in einer freien, geordneten und unabhängigen Schweiz leben können, gibt es zur Vorlage vom 25. September nur ein klares Nein. Allen Tricks, Manipulationen und Falschmeldungen zum Trotz muss den geldgierigen und machtbesessenen Gruppierungen in der Schweiz Einhalt geboten werden. Es sind sowieso nur finanzielle Interessen und Machthunger im Spiel. Wenn billige Arbeitskräfte und Ich-Firmen aus dem Osten uns zu Tausenden überrennen, stehen unsere, vor allem älteren Arbeitnehmer auf der Strasse und wir bezahlen dann die Arbeitslosengelder oder die Fürsorgekosten.

Wer übrigens meint, dass flankierende Massnahmen etwas bringen, soll sich in Deutschland oder in Österreich informieren. Nicht bei Politikern oder anderen, abhängigen Karriereleuten, sondern beim Volk, wo er die Wahrheit hört. Ich habe das ausgiebig getan und habe dabei ein erschreckendes Bild bekommen, welches Angst macht und zu berechtigter grosser Sorge Anlass gibt. Wieso die Gewerkschaftsbosse diese Tatsachen nicht sehen können oder wollen, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Mitglieder sollen nachfragen, denn das könnte für die Verantwortlichen eine eher unangenehme Frage sein. Statt einseitige Abstimmungspropaganda für viele Millionen zu finanzieren, wäre es sicher vernünftiger, wenn der Bund diese Gelder in die maroden Staatsfinanzen oder in Sozialwerke stecken würde. Zudem versteht wohl niemand, wieso der Bund - ohne das Volk zu fragen - eine Milliarde Franken nach Brüssel schicken will. Brüssel hat, soweit mir bekannt ist, nur um einen "Beitrag Ost" gebeten, aber gleich eine Milliarde schicken? Ist Klotzen angesagt trotz leerer Bundeskassen? Was ist das für ein Spiel mit unserem Geld? Wieso ist es für Bern überhaupt so schwer zu begreifen, dass der Souverän die Marschrichtung für die Schweiz vorgibt und nicht einige Politiker, Industrieverbände oder gar Euroturbos? Wehren wir uns, solange wir noch frei reden dürfen; wählen wir den richtigen Weg; wählen wir zum Wohle der Schweiz ein klares Nein. Lösen wir unsere eigenen Probleme und importieren oder besser gesagt "kaufen" wir nicht für sehr viel Geld die Probleme der EU ein! Wie hiess es doch früher einmal: "Mischt Euch nicht in fremde Händel ein". Die Schweiz ist damit über Jahrhunderte gut gefahren.

Kurt Wagner, Steinach SG