Islamischen Zentralrat verbieten
Der umstrittene Auftritt in der TV-Sendung «Arena» von Nicolas Blancho, Präsident des Islamischen Zentralrates, steht in harter und berechtigter Kritik. Wer sich nicht von der Steinigung der Frau distanziert und diese als Bestandteil, als Wert der eigenen Religion betrachtet, ist unter Beobachtung zu stellen und als gefährlich einzustufen. Blanchos extremistische und barbarische Wertehaltung steht im krassen Widerspruch zu unseren Werten. Solch religiöse Fanatiker sind äussert riskant und unberechenbar. Wir brauchen keine religiöse Bewegung in der Schweiz, die mit radikalen und intoleranten Mitteln weltfremden Ideologien zum Durchbruch verhelfen will. Dies hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun, sondern mit Macht, Unterdrückung und brachialer Gewalt.
Der Bruch mit der Schweizer Rechtsordnung ist vorprogrammiert. Solche Kreise stellen die Scharia, als religiös legitimiertes und unabänderliches Gesetz, über die Schweizer Gesetzgebung. Fundamentalistische und gefährliche Parallelgesellschaften sind mit allen Mitteln zu bekämpfen und zu verhindern. Es ist zu differenzieren, dass ein Grossteil der Muslime in der Schweiz friedlich ihren Glauben ausüben und sich klar vom Islamischen Zentralrat und dessen Wertevorstellungen distanzieren. Es geht um die Fundamentalisten, die bei uns nichts zu suchen haben. Diese sind des Landes zu verweisen. Auch ist der Islamische Zentralrat in der Schweiz zu verbieten.
Jacqueline Hofer, Dübendorf ZH