Weltfinanzgipfel nach Plan?
Durch fast zinsloses Geld wurde in den USA die Bevölkerung animiert, ein Eigenheim zu erwerben. Die entstandenen Probleme rufen nach einer aus dem Nichts gezogenen Geldschöpfung, damit Banken rekapitalisiert werden können. Die Herausgabe des Dollars wurde 1913 privatisiert und von der Golddeckung abgekoppelt.
In seinem Kapitel «Der Weltgeldbetrug» des Buches «Wie kann der Mittelstand die Globalisierung bestehen?», geht Prof. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut, Hannover, auf die Entwicklung in neuster Zeit ein. Vermehrung der Geldmenge und damit Entwertung, bis alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind. Dann Erzwingen einer Währungsreform mit Golddeckung, welche die Hochfinanz mit den vielen Sachwerten nicht schädigt, aber ermöglicht, günstig gekauftes Gold teuer zu verkaufen. Schädigung der Europäischen Zentralbanken, welche ihr Gold gegen faule Dollars eintauschen, Anstreben einer Euro-Dollar-Weltwährung um Gläubiger mit alter Währung zu «entreichern».
Bereits ist zu lesen, dass im Blick auf die geplanten Weltfinanzgipfel-Konferenzen die Neuordnung des Weltfinanzsystems, der «Finanzarchitektur», nach dem Vorbild von Bretton Woods 1944 angegangen werden soll. In Bretton Woods waren die Goldbindung des US-Dollars und feste Wechselkurse empfohlen worden.
Emil Rahm, Hallau SH