Wahrnehmung eines Auslandschweizers
Aufgrund verschiedener Arbeitsaufenthalte Ende Mai 2009 in Lausanne, Bern, Zürich, Winterthur, und Chur erlebt man die heutige Schweiz als mutlos, inkonsequent und als drückebergerische Gesellschaft, die in selbstbetrügerischer Genügsamkeit ihr Verhältnis zu Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, und Ordentlichkeit völlig aufgegeben hat.
Rückblickend auf die Volksbefragungen von nationalem Interesse wie Schengen/Dublin, EU-Personenfreizügigkeit, Osthilfegesetz (Kohäsionsmilliarde), Ausdehnung Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien, unkontrollierte Einwanderung oder Asylschlendrian ist der Souverän offensichtlich nicht mehr fähig, die Folgen für unser Land abzuwägen.
In Lausanne, anlässlich einer Besichtigung der neuen Metro, Ouchy/Epalinges, stösst man in den vierzehn Zwischenstationen, wie auch an der Endstation Ouchy, im Stadtzentrum auf unzählige Angehörige aus Schwarz- und Nordafrika, aus dem Vorderen Orient und allgemein viele schwarz vermummte Gestalten. Entlang der See-Promenade trifft man auf herumlungernde «Gäste», welchen der Status «Tourist» eindeutig nicht zusteht. Die Dealer-Banden besetzen Ruheplätze, lärmen laut, hinterlassen haufenweise stinkenden Abfall.
Bern präsentiert sich vordergründig erhaben und würdevoll als Bundeshauptstadt. Indessen, in der Altstadt verändert sich der positive Eindruck schlagartig in Abneigung und Scham. Der Stadtbesucher wird durch hautnahe Nötigung und Pöbelei aggressiver Bettler enorm belästigt. Gleichfalls Unbehagen wie in der Westschweiz, erregen die herumlungernden Schwarzafrikaner, Maghrebiner und Ost-Europäer. Einer Bundeshauptstadt absolut unwürdig!
Zürich, Touristikzentrum, Kongress-Stadt und Finanzplatz der Schweiz hat ihre Identität aufgrund der masslosen Einwanderung aus Deutschland verloren. Winterthur, die Gartenstadt, hat in den letzten Jahren eine farbige Entwicklung erfahren. In der Altstadt herrscht grosses Gedränge ausländischer Menschen jeglicher Couleur. In Kampfmontur patrouilliert die Stadtpolizei schwer bewaffnet im Stadtzentrum, am Bahnhof, in Einkaufsstrassen und in Parkanlagen, damit sich die geängstigten Bürger noch trauen, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Chur ist, wie die übrige Schweiz, enorm belastet aufgrund übermässiger Zuwanderung von Nicht-Europäern.
In der Unterhaltung mit Freunden, Bekannten, wie auch im Gespräch mit Geschäftspartnern zu obengenannter Situation äussern sich die Angesprochenen nahezu einstimmig, dass die seit Jahren leidige Situation als unerträglich wahrgenommen wird. Unisono wird bekräftigt, die unkontrollierte Einwanderung, der Asylmissbrauch und die Ausländerkriminalität müssten dringend gestoppt werden. Glaubhaft wird argumentiert, dass ihnen die Wichtigkeit der eingangs erwähnten Volksabstimmungen sehr bewusst war, besonders die Befragung zur Personenfreizügigkeit Schweiz-EU. Warum, fragt man sich dann, hat der Souverän dies bei genannten Volksabstimmungen nicht zum Ausdruck gebracht?! Sind die Schweizer nicht mehr fähig, im Interesse ihres Landes ohne fremde Hilfe eine Wahl zu treffen? Oder ist der Souverän derart obrigkeitshörig und willig, dem Bundesrat blind zu folgen, wenn dieser im Vorfeld von Volksbefragungen mit Amtsautorität landauf und landab auf das Volk eindrescht? Ist die heutige Generation Opfer derjenigen Kreise geworden, die aus Geldgier mit bewusst falschen Argumenten und Hinterhältigkeit die Stimmbürger auf die falsche Fährte locken?
Es ist höchste Zeit, dass der Bürger endlich die miese Lage der Schweiz erkennt und dies in Volksabstimmungen auch kundtut.
Viktor Nell, L’Ampolla (Spanien)