Naiver Wahlspender
Er sei der grösste Spendensammler für seinen Wahlkampf gewesen, lobte US-Präsident Obama den nun im Wirtschaftsrat der USA sitzenden Schweizer UBS-Banker Robert Wolf, Chief UBS-Group Amerikas.
Herr Wolf liess sich zuvor von Obama zum Essen einladen und merkte dabei wohl gar nicht, welche Absicht Obama tatsächlich verfolgt. Dieser Mann (Obama) hat die Vision, einer gerechteren Welt, dafür verschuldet er sein eigenes Land durch Hunderte von Milliarden Dollar, angeblich zur Wirtschaftsförderung, bis in den Ruin. Klar, dass in einer solchen Situation alles gut genug scheint, um aus anderen Staaten noch zusätzlich viel Geld herauszupressen, inklusive Bussen.
Weshalb gibt es denn in den USA keine akzeptableren Pauschalbesteuerungsabkommen, wenn «Reiche» doch so begehrt sind?
Der Bundesrat und die Verantwortlichen der UBS in der Schweiz haben sich fürchterlich lächerlich gemacht, indem sie sich durch die Schreckschuss-Mentalität der USA mit Ultimatum hundertprozentig ins Bockshorn jagen liessen. Das schadet dem Respekt sowie der Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaates; wenn Anklagepunkte nicht ordnungsgemäss Schritt für Schritt angegangen und unsere Gesetze nicht eingehalten werden.
Die USA hüten sich in jedem Fall, den UBS die Bankenlizenz zu entziehen, weil andernfalls tausende von Arbeitsplätzen amerikanischer Arbeitnehmer geopfert würden.
Die Erinnerung an das erpresserische Vorgehen der amerikanischen Juristen Fagan und D’Amato in Bezug auf die Schweiz und die Holocoust-Gelder lässt grüssen...
Marcus Stoercklé jun., Basel