Nein zum Umwandlungssatz

Ein Grossteil der Jugend wird sich nicht von der millionenschweren Pro-Kampagne der Wirtschaftslobby einspannen lassen und am 7. März 2010 ein klares Nein zum Umwandlungssatz in die Urne legen. Einmal mehr versuchen die Versicherungsgesellschaften die Renten weiter zu senken, damit sie ihre Profite weiter erhöhen können. Allem Anschein nach ist die Befriedigung über die völlig überhöhten Verwaltungskosten und die Milliardengewinne aus den vergangenen Börsen-Boomjahren nicht ausreichend genug, als dass sie ihre «Gier nach mehr!» zu besänftigen vermögen. Munter wird auf all jene «draufgehauen», die jenen Sozialstaat noch unterhalten, sprich zur Arbeit erscheinen, brav ihre Steuern, Gebühren und Abgaben bezahlen, damit sie nach dem Ende ihrer Erwerbstätigkeit in ihren wohlverdienten Ruhestand treten könnten. Und dies von Politikern, welche sich insbesondere mit ihrer befürwortenden Haltung zur grenzenlosen Einwanderung auf unseren Arbeitsmarkt (Stichwort: Personenfreizügigkeit) für die eigentliche Plünderung unserer Sozial- und Vorsorgeeinrichtungen zu verantworten haben! Es ist an der Zeit, dass wir diesen «Foulspielern» die rote Karte zeigen.

Bernhard Diethelm, Vorderthal SZ