Todesschütze
war kein Eidgenosse
Der abscheuliche Mord vom Hönggerberg hat mich sehr getroffen. Für
viele Menschen, wie auch für mich, ist das Geschehene unverständlich.
Immer wieder wird explizit darauf hingewiesen, dass der Schütze ein Armeeangehöriger
ist. Eine Kampagne wird losgetreten, unter dem Motto "Armeewaffen gehören
ins Zeughaus". Dabei wird gerne verschwiegen, dass der Todesschütze
gar kein Eidgenosse ist, sondern ein eingebürgerter Ausländer. Erst
die Einbürgerungskommission oder deren Organe haben es ermöglicht,
dass dieser Mann so leicht an eine Waffe kommt. So ist das eben, wenn unsere
Behörden alle auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf Verluste
straffällige Ausländer einbürgern. In meinen Augen sind sie
genau so mitschuldig am Tod dieses Mädchens und sollten ebenfalls zur
Verantwortung gezogen werden.
Hans-Rudolf Bodenmann,
Kreuzlingen TG