Aufschwung dank Steuerentlastungen

Mit lautem Getöse versucht die SP Schweiz die Unternehmenssteuerreform II, welche am 24. Februar 2008 zur Abstimmung gelangt, schlecht zu machen und droht gar mit dem Gang ans Bundesgericht, falls die Stimmbürgerschaft der Vorlage Zustimmung erteilt. Ausgerechnet die Sozialdemokraten wollen uns in wirtschaftlichen Belangen "Nachhilfeunterricht" geben. Jene Partei, welche am liebsten das Recht auf Eigenkapital - in Anlehnung zum stalinistischen Gedankengut - abschaffen möchte. Mal ehrlich: Wie kann eine Partei, die sich nichts Sehnlicheres wünscht als die Einführung der Steuerharmonisierung, plötzlich zur Fachexpertin von wirtschaftlichen Zusammenhängen und deren Auswirkungen "mutieren"? So sagte etwa der ehemalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer: "Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen."

Die 300 000 KMU-Betriebe in unserem Land werden jedenfalls dankbar sein, wenn sich ihre Steuerlast in Zukunft reduziert und sie mit dem verbleibenden Kapital ins eigene Unternehmen reinvestieren können. Mir jedenfalls ist es viel lieber, wenn das Geld in den Unternehmen bleibt, als dass man es dem Fiskus überlässt. Gesundes Unternehmertum schafft letztlich Arbeitsplätze und trägt massgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Ein Ja am 24. Februar ebnet den Weg zu weiteren, für die Unternehmungen wichtigen Steuerentlastungen.

Bernhard Diethelm, Vorderthal SZ