Richtigstellung

In der Schweizerzeit-Ausgabe vom 20. Februar 2009 nimmt Klara Kaiser Stellung zum Medienrummel, wegen der Priesterbruderschaft St. Pius X. und Papst Benedikt XVI. In diesem Bericht sind Unstimmigkeiten, die so nicht stehen gelassen werden können. 1988, wurden durch Papst Johannes Paul II., die vier Bischöfe der ob genannten Bruderschaft exkommuniziert; damit sind aber die anderen Mitglieder dieser Bruderschaft nicht automatisch aus der Kirche ausgeschlossen worden, sondern «nur» die vier neu geweihten Bischöfe.

Die tridentinische heilige Messe, die bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil allgemein gefeiert wurde, wurde nie verboten, sondern durch die so genannte neue Konzils-Messe mit Tisch im Mittelpunkt ersetzt. Papst Benedikt XVI. hat jetzt klar festgehalten, dass diese alte lateinische Messe durch die allgemeine Zulassung in allen Kirchen gefeiert werden dürfe und dass sie eigentlich nie verboten war. In den letzten vierzig Jahren haben viele Bischöfe und Priester, entgegen den Weisungen des Papstes und den Konzilsrichtlinien, die Gläubigen in der Unwahrheit unterwiesen, dass diese Messe verboten sei.

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (so der richtige Name) hat den wahren, katholischen Glauben, wie er fast zweitausend Jahre, bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil geglaubt und gelehrt wurde erhalten. Darum sind sie und alle ihre Mitglieder römisch-katholisch.

Karl Suter, Kirchberg SG