Braucht die Schweiz noch eine eigene Regierung?

Geht es nach der versammelten linken Presse und offenbar zwei Bundesrätinnen, braucht die Schweiz keine eigene Regierung mehr. Amerika und die EU geben den Takt vor, und die Schweiz führt klaglos aus. Wie konnte es soweit kommen? Amerika und praktisch alle Länder der EU haben mit einer abenteuerlichen Politik und einer katastrophalen Haushaltführung gigantische Staatsschulden aufgebaut. Die Schweiz dagegen, solid und haushälterisch dank ihrer direkten Demokratie, glänzt mit einer akzeptablen Haushaltrechnung. Statt dass man sich nun an solchem Verhalten ein Beispiel nehmen würde, macht sich aber nur Neid und Missgunst, verbunden mit Rechtsbruch breit. Man nehme, wo es hat, egal mit welchen Mitteln.

Interessant, unsere so genannte Elite will kuschen, obgleich unser System Erfolg zeitigt, und die wirklichen Eliten, zum Beispiel in Deutschland, verlassen ihr Land, weil ihr System, möglichst alles dem Staat und kaum etwas dem Bürger, in den Abgrund führt. Die Vernunft gebietet nur eins, uns und der direkten Demokratie treu zu bleiben. Zentralismus und sozialistische Planwirtschaft führen in die Irre. Nur wenn der Staat dem Bürger dient, ist der Bürger bereit, den Staat mit zu tragen.

Wolfgang Sidler, Luzern