Bundesplatz für Muslime

Vor Monaten wurde Hunderten von Muslimen erlaubt, auf dem Bundesplatz in Bern sich kniend gegen Mekka gerichtet, ihrem Glauben nachzukommen. Es passierte nichts. Es handelt sich um eine immer grösser werdende, anders denkende Menschengruppe, die man gewähren lässt.

Die SVP, als grösste politische Partei, wurde von Chaoten gehindert, auf dem gleichen Bundesplatz eine Wahlveranstaltung durchzuführen. Mit urschweizerischen Elementen wie Treichlergruppen, Alphornbläsern und Blasmusikanten sowie mit vielen Parteimitgliedern und Sympathisanten hätte dies eine farbenfrohe starke Kundgebung geben sollen. Aber es kam alles ganz anders. Trotz Vermummungsverbot gelang es einigen hundert Chaoten aus dem In- und Ausland, am Grundrecht der Schweiz, nämlich an der Meinungsäusserungsfreiheit zu rütteln. Das ist ein Skandal sondergleichen!

Die Sicherheitskräfte versagten kläglich. Zwei Frauen, die die interessanten Reden hören wollten, waren frustriert, entschuldigten sich und schämten sich, dass so etwas in ihrer Stadt passieren konnte. Hoffentlich ist die Berner Polizei künftig besser auf der Hut, um eine zweite "Schande von Bern" zu verhindern.

Karl Bertschinger, Ebmatingen ZH