Kopftuch oder Kruzifix
Mir scheint, dass sich immer mehr immigrierte Personen an den Traditionen und Gepflogenheiten unseres christlichen Landes stören. Die einen fordern Kruzifix-Verbot in Schulen und auf Berggipfeln. Andere kämpfen gegen ein Kopfbedeckungs- oder Kopftuchverbot in Schulzimmern. Letzteres vor allem mit der Begründung der Religionsfreiheit. In Bad Ragaz wurde ein Rekurs einer 15-jährigen muslimischen Schülerin gutgeheissen. Diese hatte sich geweigert, ihr Kopftuch abzulegen. Mit der Begründung, das Tragen des Kopftuches sei religiöse Pflicht. Jetzt fordern Freidenker und Muslime, dass das Kruzifix aus den Schulzimmern verbannt werden soll. Ihre Forderung begründen sie damit, dass sie sich vom Kruzifix belästigt fühlen. Das ganze gipfelt darin, dass sie noch nicht einmal vor der Zerstörung von Kruzifixen zurückschrecken. Wie ein aktueller Fall in Rorschach zeigt. Hier zerstörte ein Muslim ein Kruzifix und gab zu Protokoll, er fühle sich vom Kruzifix belästigt. Wo bleibt hier die Gleichberechtigung und Religionsfreiheit? Solange muslimische Schülerinnen mit dem Kopftuch zur Schule gehen, bleibt auch das Kruzifix in den Schulräumen hängen. Um nur ein Beispiel zu nennen. Wenn man den Schulraum zum religionsneutralen Raum erklären will, muss auch das Kopftuch aus den Schulbänken verschwinden. Denn noch immer gilt: gleiches Recht und Pflichten für alle. Und wer sich in einer christlich geprägten Kultur nicht mit dieser anfreunden will, wird nicht aufgehalten dieses Land zu verlassen.
Mirco Rossi, Weite SG