Kreuze und Minarette
Es gilt zuerst einmal festzuhalten, dass das Kreuz nicht mehr ausschliesslich als religiöses Wahrzeichen des Katholizismus wahrgenommen wird, sondern vielmehr als ein Symbol für das gesamte christliche Abendland. Es ist zudem der tragende Teil in unserem Schweizerwappen. Davon abgeleitet gibt es auch das "Rote Kreuz", das "Blaue Kreuz" usw. Warum also darf in unseren Schulzimmern kein Kreuz hängen zum Zeichen, dass wir uns als dem christlichen Abendland zugehörig fühlen? Da kommt doch wirklich ein dahergelaufener, vermutlich schlecht integrierter Deutscher und verlangt die Entfernung von zwei Kreuzen in den Schulzimmern seiner Kinder! Für viele Schweizerinnen und Schweizer ein unglaublicher Affront! Ein weltfremdes Bundesgericht hat zwar 1990 mit einem knappen 3 zu 2 Entscheid geurteilt, dass das Aufhängen von Kreuzen in Schulzimmern gegen die in der Bundesverfassung gewährte Religionsneutralität verstosse. Warum lässt die Schulkommission die Kreuze nicht trotzdem hängen und diesen arroganten Querulanten einfach klagen? Das Luzerner Erziehungsdepartement müsste wissen, dass es in der Rechtssprechung auch eine so genannte Praxisänderung gibt! Da taucht nun die unvermeidliche Frage auf, wie halten wir es mit dem Kopftuch in der Schule und dem Bau von Minaretten? Beides sind ebenfalls keine religiösen Symbole. Folglich wird mit deren Verbot auch die Religionsfreiheit nicht angetastet. Das Kopftuch jedoch ist ein unmissverständliches Zeugnis für die Unterdrückung der Frau (sie muss sich verhüllen), und das Minarett gilt als Siegessymbol des Islams ("die Minarette sind unsere Schwerter"). Müssen wir uns nun auf einen bärtigen deutschen Islam-Konvertiten gefasst machen, der uns die Scharia aufzwingt und verkündet, das Schweizerkreuz müsse nun endlich durch einen Halbmond ersetzt und die Präambel in unserer Verfassung in "Im Namen Allahs" abgeändert werden ? Wenn wir dekadenten Feiglinge uns weiterhin in solch vorauseilendem Gehorsam üben, wird dies eines Tages unsere gerechte Strafe sein!
Robert Nieth, Walchwil