HarmoS ist Volksverrat

Richtig, eine Harmonisierung von 26 verschiedenen, kantonalen Schulsystemen wäre sinnvoll, aber neue Gesetze sind nicht Sache der Exekutive (Erziehungsdirektoren), sondern der Legislative, der Parlamente! Leider wurden zudem ins vorliegende HarmoS Dinge «gepackt», die alte, linke Anliegen sind, z.B. Blockzeiten und Tagesstrukturen. Aber mit HarmoS werden Kinder überfordert und unser Land wird verraten. Kinder von Einwanderern (Migrantenkinder) reden mit den Eltern in ihrer Heimatsprache. Auf dem Spielplatz lernen sie ein «Schwizerdütsch», oft auch getadelt als «Jugoslang». Mit vier wird eingeschult, Schulsprache ist hochdeutsch in Wort und Schrift. Das ist für Migranten nicht leicht, denn in den Stuben der Einwanderer laufen oft Tag und Nacht via Satellit die Programme aus der Heimat – kein DRS in deutscher Sprache, was gut für die Integration wäre... HarmoS überfordert Migrantenkinder total, bald folgen erste und zweite Fremdsprache – Frust und Lernunlust sind die Folgen. HarmoS will mit § 4 noch mehr! Lehrer aus den Staaten der Einwanderer, die von den betreffenden Botschaften «berufen» und bezahlt werden, lehren in unseren Schulhäusern die Migrantenkinder «Sprache und Kultur» (ihres Herkunftslandes) in Wort und Schrift. Müsste aber nicht vordringlich unsere Sprache und Kultur vermittelt werden und zwar konsequent? Es liegt doch auf der Hand, dass jene Sprachen bei den Kindern Vorrang haben, die zum Beispiel in der Familie – via Satelliten-TV – ohnehin präsent sind.

Der Volksverrat aber liegt auf der Hand, wozu in aller Welt müssen die Migrantenkinder aus über hundertvierzig Nationen hier ihre Muttersprache in Wort und Schrift büffeln? Das ist doch das Gegenteil von Integration und sicher wird so keiner wieder nach Hause reisen. HarmoS verlangt «Sprache und Kultur». Was aber ist «Kultur»? Vordringlich ist unsere Kultur! Zudem unterliegen die ausländischen Lehrer und ihr Lehrstoff keinerlei Kontrolle, alles basiere auf «Vertrauen». Ist das nicht total unverantwortlich, ja naiv? Unsere Lehrprogramme werden beraten und demokratisch beschlossen, kein Lehrer kann irgend etwas «predigen»! Neu sollen also Funktionäre aus aller Welt hier Lehrstoffe vermitteln, die wir weder kennen, noch kontrollieren, ja nicht einmal verstehen! Sie könnten völlig gegen unser Land, unsere Kultur und christlich-abendländische Verfassung verstossen. Ich denke insbesondere an die moslemische Unterwanderung, Indoktrination und Kontrolle der Migrantenjugend und deren Beeinflussung und Steuerung von fremden Mächten in Kombination mit dem Satelliten-Fernsehen. HarmoS «Sprach- und Kulturschulung» gemäss Artikel 4 bringt «Staaten im Staat Schweiz» – ein Verrat unseres Volkes. Darum, HarmoS nein danke!

Willy Schmidhauser, Dettighofen TG