Die GSOA - wie sie ist, was sie will

Schon wieder so eine Schnapsidee dieser GSOA (Gruppe für eine Schweiz ohne Armee) kurz vor der politischen Sommerpause. Da wollen doch einige Leute tatsächlich Unterschriften sammeln, welche die Milizarmee abschaffen wollen, die Wehrpflicht zum f...reiwilligen Dienst degradieren. Diese Ankündigung fordert mich heraus, trotz Sommerpause eine persönliche Stellungnahme vorzunehmen. GSOA - Organisation von linksextremen Chaoten, Dienstverweigerern und Möchtegern-Friedensaktivisten Wer sich einmal auf der Homepage der GSOA (www.gsoa.ch) umsieht, stellt bald fest, wo er gelandet ist. Nämlich bei einer sehr linksextremen Organisation, welcher alle Mittel recht sind, die Armee schon seit Jahren abzuschaffen. 1982 im eher linkswählerischen und politischen Solothurn gegründet - wen wunderts?! - setzt sie sich zusammen aus Möchtegern-Friedensaktivisten, welche sich gern im Lichte von Friedensbewegungen und auch Umweltschutzorganisationen sonnen. Mitglieder sind meist junge Männer, auch junge Frauen, welche den Militärbetrieb nie von Innen gesehen haben. Mitglieder sind auch Wähler von linken Parteien und Organisationen. Teilweise Lebenskünstler und ständige Weltverbesserer mit ihrer je eigenen Gesinnung, meist nicht mit den normalen Anschauungen unseres Landes in Fragen der Wirtschaft und Gesellschaft vereinbar. Den Mitgliedern geht es in erster Linie natürlich um die Abschaffung der Schweizer Armee. Ja noch lieber wäre ihnen auch die Abschaffung weltweiter Armeen. Aber bleiben wir beim Thema Schweiz. Ihr Gedankengut dreht sich um das Verbieten von Waffen aller Art, besonders Armeewaffen. Jegliche Ausbildung von Menschen zu Verteidigungszwecken gegenüber anderen ist für sie angeblich nicht mit dem Gewissen vereinbar. Die Methoden welche aber teilweise durch sie selbst angewendet werden um ihre Ziele zu erreichen, grenzen aber ebenfalls an Kriegsstrategien. Die GSOA setzt sich auch für ein Exportverbot von Kriegsmaterial vehement ein. Sie möchte auch immer wieder verbieten, dass die Armee dringend benötigtes Material, welches für eine gut funktionierende Wehrmacht unabdingbar benötigt wird nicht kaufen kann. Wer selbst in der Armee dient, weiss wovon hier die Rede ist. Die Armee hat haufenweise Material welches dringendst ersetzt werden müsste. Zum Beispiel neue Kampfjets. Mit diesen Methoden schwächt die GSOA unsere eigene Schweizer Wirtschaft. Sie sorgt für einen Untergang unseres Know-Hows in der Industrie. Sie sorgt dafür, dass es noch mehr Arbeitslose in unserem Land gibt! Und das soll soziale Friedenspolitik sein? Soviel zu den Menschen hinter diesem Laden GSOA. Möchtegern-Sozial-Denkende. Sie missbrauchen das Wort sozial um damit in der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, es werde mit diesen Themen etwas gutes, nachhaltiges und sinnstiftendes getan. Aber das Gegenteil ist der Fall. Arbeitsplätze werden zerstört, auch mit dem Ziel einer Armee-Abschaffung. Aber den linken Aktivisten ist dies offenbar egal, da wir ja noch die Arbeitslosenversicherung und die Sozialämter haben, welche sich derer annehmen. Für diese Institutionen bezahlen viele Linke gerne viel Steuern. Und für die soziale Wohlfahrt soll auch Jahr für Jahr mehr ausgegeben werden. Dies ist eine linkspolitische Einstellung. GSOA arbeitet gegen unser Land - Mitglieder als Landesverräter Die GSOA und ihre Mitglieder versuchen immer wieder die Bevölkerung dazu zu bringen für ihre verschiedenen Volksinitiativen zu unterschreiben. Auf den Strassen der grösseren Schweizer Städte sind vor allem jüngere Menschen unterwegs Passanten anzusprechen, sogenannte Überzeugungsarbeit auszuführen. Es sind meist junge Militärdienstverweigerer, oder auch Dienst leistende in Zivilschutz oder Zivildienst. Sie haben eine Mission. Sie sind wie religiöse Fanatiker von ihrem Ziel nicht abzubringen. Es werden mit zweifelhaften Methoden regelrecht Unterschriften erzwungen, ich habe es selbst erlebt. In St. Gallen wurden auch alte Menschen so lange "verfolgt" und ihnen hinterhergerannt bis sie schliesslich unterschrieben haben. Diese Organisation versucht immer wieder unser Land zu schwächen. Denn mit der Abschaffung der eigenen Armee, wäre dies der Fall. Es wird in dieser Organisation also gegen das eigene Land gearbeitet. Es sind in der Schweiz wohnhafte Personen, welche diesem Land viel zu verdanken haben, zum Beispiel unsere gute Infrastruktur, unsere Sicherheit, welche nicht zuletzt auch der Armee zu verdanken ist, sichere und gute Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und so fort. Ist doch absurd! Gerade Menschen die hier gut leben! Solche Leute sollten doch mal in andere Länder gehen, am besten gleich nach Afrika, dann könnten sie das viele Leid sehen, welches dort herrscht. Sie würden aufhören, unsere schöne Schweiz zu zerstören! Man kann, ja man muss hier festhalten, dass die GSOA eine Organisation ist, welche in unserem Land verboten werden sollte. Diese Organisation, auch wenn sie nur sehr klein ist und praktisch keinen Einfluss auf die politische Arbeit hat, ist mit ihren Ideologien vereinzelt gefährlich. Sie stellt ein, wenn auch nur geringes Sicherheitsrisiko dar. Eben weil es vereinzelte militante Mitglieder gibt. Die GSOA ist auch Landesverräterin, gegen die Schweiz aktiv, gegen unsere wirtschaftlichen Interessen, gegen den durch die gut funktionierende Wirtschaft verursachten Wohlstand. Die GSOA fällt in der Bevölkerung durch Trotz Versuchen mit lancierten Initiativen welche auch unbestritten von einigen Passanten unterschrieben werden, hat die GSOA bei der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung keine Chance mit dem Ziel die Armee abzuschaffen. Auch an der nun verzögerten Beschaffung von Armeematerial nicht. Denn das ist ein Problem der Bundesfinanzen. Die GSOA meldet sich gerne auch immer dann, wenn wieder einmal ein Mensch mit einer Armeewaffe ums Leben kam, oder wenn es um strengere Waffengesetze geht. Sie benutzt solche meist von den Medien aufgebaute Themen um dann auf der emotionalen Ebene Menschen für sich zu gewinnen. Für sie billige Werbung. Die Schweizer Bevölkerung möchte eine gut funktionierende Armee. Und dazu gehört die Wehrpflicht. Dazu gehört die Milizarmee. Die Wehrpflicht ist ein muss. Schon mancher junge Mann, erkannte in der Wehrpflicht viel Positives in der Armee. Vorher meist nur negativ eingestellt, konnte die Armee, junge Männer, für ihre Dienste, auch Modullehrgänge für die Weiterausbildung, positiv gewinnen. Fiele die Wehrpflicht weg, dann gäbe es kein genügender Bestand mehr für eine gute und effiziente Armee. Das es in der Armee sicherlich einiges an Verbesserungspotenzial gibt und auch braucht, ist unbestritten. Aber mit der Abschaffung der Wehrpflicht helfen wir ganz bestimmt nicht dieses Problem zu lösen. Und die Armee wird nicht gestärkt, sondern geschwächt. Was sie gerade in der jetzigen politischen und finanziellen Diskussion sicherlich nicht gebrauchen kann. Sollte ihnen nun in nächster Zeit bis zur Einreichung der Volksinitiative am 6. Januar 2011 ein GSOA Mitglied auf der Strasse begegnen und sie um eine Unterschrift für die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht bitten, besinnen sie sich auf diese Gadanken, verweigern sie mit diesen stichhaltigen Argumenten eine Unterschrift und handeln sie zum Wohl unseres Landes.

Fabian Manser, St. Gallen