An den Club Helvétique
Wieso nennen Sie sich eigentlich Club Helvétique? Der Name Anti-Helvétique würde besser zu Ihrem Verein passen, da Sie sich so viel Mühe geben alles zu vernichten was helvetisch ist.
Die mir bekannten Namen: Cecile Bühlmann, Josef Estermann, Hildegard Fässler, Andi Gross, Kurt Imhof, Georg Kreis, Dick Marty, Giusep Nay und Roger de Weck sind ausnahmslos Personen, die ihre horrenden Saläre vom Steuerzahler beziehen. Keiner von Ihnen schafft Arbeitsplätze, keiner schafft Substanz, nein, Sie alle machen nur Spesen zu ihrem eigenen Wohl.
Trotzdem haben Sie die Unverfrorenheit, gegen Ihre Arbeitgeber mit schwerem Geschütz aufzufahren; ja jetzt wollen sie sogar eine Volksabstimmung noch für ungültig erklären lassen. Mit anderen Worten wollen dreissig Antihelvetier eine helvetische Wahl zu Fall bringen. Haben Sie eigentlich schon einmal das Wort «Demokratie» gehört und wissen Sie was das heisst?
Es steht ja ausser Frage, dass die Muslime in der Schweiz auch weiterhin Moscheen besuchen und beten können ohne dass sie dabei für Leib und Leben fürchten müssen. Dagegen ist dies für Christen und Andersgläubige in den muslimischen Ländern nicht möglich. Haben Sie einmal einen Gedanken an diese Leute verloren? Grosszügig haben Sie darüber hinweggesehen, dass es in den muslimischen Ländern tatsächlich Menschenrechtsverletzungen gibt und auch die Religionsfreiheit täglich mit Füssen getreten wird.
Gedenken Sie in dieser Sache etwas zu unternehmen?
In Ihrem Europa-Manifest schreiben Sie:
«Alle reden von Bilateralen. Wir reden vom EU-Beitritt. Darüber zu debattieren ist überfällig.» Mit einer Arroganz sondergleichen gehen Sie über die Ansicht des grossen Teils der Schweizer Stimmbürger hinweg. Dank der Weitsicht unserer Vorfahren, die den Politikern nicht alle Macht eingeräumt hatten, haben wir immerhin die Möglichkeit abzustimmen. Die Parlamentarier haben nicht einen Freibrief, um dem Volk jeden Unsinn aufzuzwängen. Fragen Sie doch einmal bei Ihren Europa-Freunden nach, ob sie den Mut hätten sich einer Volksabstimmung über die EU zu stellen? Sie würden sehen, dass die von lhnen so hochgejubelte EU plötzlich sehr klein wäre. Dies zum Vorteil der Bürger aber nicht zum Wohle der Politiker und nicht zum Wohle der Multis.
Im Anschluss an Volksabstimmungen wird immer viel um das «Wieso» herumgeredet. Ich habe aber noch nie gehört, dass meine Überlegungen dabei zur Sprache gekommen wären. Die Minarett Initiative sollte auch als Klatsche für das Parlament verstanden werden, dass man genug hat von den hinterlistigen, gemeinen Intrigen die da gesponnen werden.
Übrigens wohnen auch wir Auslandschweizer seit mehreren Jahren als Gäste in einem fremden Land. Ich kann Ihnen dazu versichern, dass wir hier schon längst im Gefängnis gelandet oder hochkant herausgeflogen wären, würden wir uns so aufführen wie es einige in der Schweiz tun. Und die Gefängnisse hier sind, so habe ich mir sagen lassen, keine Ferienkolonien wie in der Schweiz.
Peter Kündig, La Matanza/Teneriffa (Spanien)