Beliebtheit der Bundesräte
Wie die Bundesräte diese Rangierung wohl verdient haben? Die Aussenministerin vielleicht, weil sie den bundesrätlichen Eid verweigert hat, um ungeniert das Gegenteil von dem zu tun, was sie bei Annahme der Wahl hätte schwören sollen, nämlich die Einheit und Ehre der schweizerischen Nation zu wahren, die Unabhängigkeit des Vaterlandes, die Freiheit und die Rechte des Volkes zu schützen? Der Verkehrsminister mit dem legendären Händchen für Personalfragen gar für seine Dienste in der Erforschung von Klebstoffen, in der heimlichen Hoffnung, darunter jenen zu finden, der ihn möglichst lange mit seinem Bundesratssessel verbindet? Der Finanzminister eventuell für seinen unermüdlichen Einsatz in der Gewinnung von Freunden. Die Justizministerin, weil sie linke Gruppierungen darin unterstützt, mittels haarsträubend mildtätiger Gesetzgebung, verbunden mit lascher Einbürgerungs- und Ausländerpolitik, fröhliche und gesunde Schweizer zum Abschuss – bzw. zum Totschlag – freizugeben und um im Gegenzug leidenden und kranken Menschen die Sterbehilfe zu verweigern. Es ist zu hoffen, dass dieses Quartett nach 2011 nicht mehr in der Wandelhalle zu Bern beim «Wandeln» gesichtet wird.
Madeleine Stump, Siebnen SZ