Aidshilfe Schweiz auf Abwegen
Am 1. März wurde in der Presse eine Mitteilung veröffentlicht, die einen Monat später als Aprilscherz aufgefasst worden wäre. Eine grosse Anzahl kleiner Kondome wurde hergestellt, um sie an Schulen zu übergeben, damit sie im Zusammenhang mit dem Sexualunterricht an zwölfjährige Jungen abgegeben werden können. Gibt es wirklich bei der Aidshilfe Schweiz so viele geistig Minderbemittelte, die solchen Blödsinn aushecken können? Um Geld noch besser verschwenden zu können, könnte man vielleicht Bio-Kondome herstellen und Sex-Schnupperlehren für zwölfjährige und Jüngere organisieren?
Man muss sich fragen, was sind das für Eltern und Lehrer, die solche Ansinnen mitmachen. Wie wollen christliche Eltern und Lehrer den Kindern noch Anstand und richtige Lebensweise beibringen, wenn sie selbst von behördlicher Seite zum Gegenteil verführt werden? Vor nicht all zu langer Zeit wurden vor allem ausländische Schüler in verschiedenen Schulen bestraft, weil sie Mädchen zu Sexspielen verführt hatten. Heute soll dies möglichst noch durch Verteilung von Kondomen in Schulen gefördert werden. Wollen wir wirklich unserer Jugend noch jeden Sinn für christliche Werte vermiesen und sie noch vollständig verderben? Es ist für jeden Franken schade, der an die Aidshilfe Schweiz vergeudet wird.
Niklaus Amacker, Winterthur