Zum Abstimmungswochenende vom 28.11.2010

Was haben die „Steuererhöhungs“- und die „Ausschaffungs-Initiative“ aus linker Sicht miteinander zu tun? Einerseits will man die guten Steuerzahler um jeden Preis vergrämen und vertreiben, um dann schlussendlich die fehlenden Abgaben beim schon jetzt arg gebeutelten Mittelstand holen zu müssen. Andererseits möchte man ausländische Gewalttäter und Sozialbetrüger unbedingt im Land behalten und mit hart erarbeiteten Steuerfranken weiterhin verhätscheln. Da wir schweizerische Straftäter nicht ausschaffen können, darf man dies nach Ansicht der Linken mit ausländischen Delinquenten ebenso wenig tun. Im linken Sprachgebrauch heisst dies „zweierlei Recht schaffen“. Umgekehrt sollte es doch sein! Herzlich willkommen jeder, der hier etwas aufbauen und leisten will. Raus dagegen mit ungerufenen Eindringlingen, die glauben, hier dank nachgiebiger Behörden und Richter ein Eldorado für Verbrechen und Gewalt gefunden zu haben. Einer der Hauptgründe für diese eigentlich unverständliche Haltung der sozialistischen Gutmenschen ist, dass die linke Sozialindustrie ganz gut von der Betreuung und Vertretung von „verhaltensoriginellen“ unwillkommenen Zuwanderern lebt. Doch: Wer bezahlt schlussendlich die ganze Zeche? Wer finanziert die Leerläufe all dieser „Integrationsbeauftragten“ und „Spezialisten für interkulturellen Dialog“? Etwa nicht jeder, der arbeitet und Steuern bezahlt, vor allem auch die gut aufgestellten Firmen und Privaten, die man bis zum „Geht-nicht-mehr“ schröpfen und damit vertreiben will? Nach der Forderung zur Abschaffung des Kapitalismus und der Schweizer Armee, dem Ruf nach einem EU-Beitritt und der Schaffung eines Erwerbsloseneinkommens erstaunt diese umwerfende Logik der Linken niemanden mehr!

Robert Nieth, Walchwil