Micheline
- unsere Ministerin des Äussersten
Unsere Regierung verpflichtete sich bekanntlich bereits im Mai 2004, den
zehn neuen EU-Mitgliedstaaten in den nächsten fünf Jahren Beiträge
von insgesamt eintausend Millionen d.h. von einer Milliarde Schweizer Franken
zu bezahlen. Lakonisch und hochnäsig heisst es in der einer Agenturmeldung,
die EU-Kommission akzeptiere die Forderung der Schweiz, diese Zahlungen nur
den neuen Mitgliedstaaten zu gute kommen zu lassen. Neudeutsch wird ein Vertrag
ja nicht mehr unterzeichnet, sondern "paraphiert" und Beiträge
an die soziale und wirtschaftliche Entwicklung dieser zehn Staaten werden
ebenfalls neudeutsch verpackt in den Begriff "Kohäsionsbeitrag".
Heerscharen schlecht informierter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger
unseres Landes haben gutgläubig, aber leider naiv, der verlogenen Staatspropaganda
im Verbund mit zahlreichen Verbänden samt der heute schon nahezu gleichgeschalteten
Presse unter Anführung der ehemals bürgerlichen Verlagshäuser
Ringier und Tamedia/Conninx am 5. Juni dem Schengen/Dublin- Bevormundungs-Vertragswerk
zugestimmt, ohne den gigantischen Volksbetrug noch rechtzeitig zu realisieren.
Wie wir hätten abstimmen müssen, haben uns inzwischen die Franzosen
und Holländer vorgemacht, nur leider etwa 2 - 3 Wochen zu spät.
Es ist auch absolut verständlich, wenn in der sda-Agenturmeldung auch
noch festgestellt wird, die neuen EU-Mitgliedstaaten seien froh, wenn das
Ganze möglichst schnell abgeschlossen sei, damit diese (unsere) Gelder
fliessen!
Frau Calmy-Rey, die mit Abstand kostspieligste Aussenministerin, die unser
Land je hatte, hat zusammen mit einer Mehrheit unseres Bundesrates und unserer
Parlamente bis zum heutigen Tag immer noch nicht begriffen, dass unser kleines
Land keinerlei Verschulden an der weltweiten Ungerechtigkeit, Not, Armut,
Terror und Kriegen hat und beim besten Willen nicht in der Lage ist, überall
grössenwahnsinnig einzugreifen und helfen zu wollen. Diese Frau muss
unbedingt gebändigt werden, bevor sie den Rest unseres Volksvormögens
im Giesskannenprinzip in alle Welt verschleudert! Eine uneingeschränkte
humanitäre Gefühlsduselei und die vollkommene Öffnung unserer
Landesgrenze führen unweigerlich in die Verluderung und schliesslich
in die Verarmung unserer schönen Heimat, Es ist deshalb zu hoffen, dass
eine grosse Mehrheit der Stimmberechtigten noch vor dem 25. September realisiert,
was für einem gigantischen Volksbetrug sie am 5. Juni aufgesessen sind
und noch rechtzeitig Gegensteuer geben werden.
Hans-Ulrich
Siegenthaler, Höri