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Filz mit Milliardenfolgen
Der Artikel von Urs Martin in "Schweizerzeit" Nr. 12 vom 27.
April 2007 gibt mir als Steuerzahler zu denken. Darin listet er auf, welches
Debakel bei den Bundespensionskassen (Publica, SBB, Post), besteht. Es ist
eine Schande, wie die Verwalter der Pensionskassen mit dem sauer verdienten
Geld der Arbeitnehmer und den Beitragen der Arbeitgeber (Bund) verantwortungslos
umgehen. Wo bleibt da die Kontrolle?
Oder werden zu hohe Renten
ausbezahlt und versprochen, die finanziell nicht gedeckt sind? Weshalb benötigt
ein ehemaliger Korpskommandant eine Pension von rund 160 000 Franken für
seinen Lebensunterhalt? Die Beispiele könnten vermehrt werden. Zu Zeiten
der Hochkonjunktur und der Börsenhausse sollte es nicht schwer fallen,
gute Wertschriften mit einer normalen Rendite auszusuchen und zinsbringend
anzulegen, vorausgesetzt, dass man über Kenntnisse im Kapital- und Börsendienst
verfügt.
Ich erinnere mich noch an das Malaise in der Pensionskasse des Bundes, welches
Bundesrat Otto Stich vor Jahren und bei seinem Rücktritt hinterlassen
hat. Die Versicherten erhielten damals keine genauen Informationen per Ende
Jahr über ihren Rentenanspruch bzw. ihr Rentenguthaben. Es ist dringend
notwendig, dass endlich Fachmänner (Revisionsfirmen) die Schuldensituation
kontrollieren und Massnahmen vorschlagen, wie die Pensionskassen saniert werden
können.
Bernhard
D. Wieser, Hallau SH