Nationalfeier auf dem Rütli

Kein Grund für "Buh-Rufe" - kein Grund für Ausschreitungen, wenn man auf die vielen gut gemeinten Ratschläge hören würde. Aber, wo kein Wille ist, ist auch kein Weg. Langsam, aber sicher bekomme ich den Eindruck, dass wir nicht nur die Bundesfeier auf dem Rütli, sondern auch die Rütlikommission unter die Lupe nehmen müssen. Mit der einseitigen Verurteilung der Rechtsextremen und kaum ein Wort zu den "linken Vermummten", welche nicht nur mit "Buh-Rufen" den oder die Redner störten, entlarvt sich aus meiner Sicht auch die Rütlikommission. Warum überlässt man die Organisation nicht ganz einfach, in einem bestimmten Rhythmus, den Schulen der Urkantone. Wie wäre es, wenn zum Beispiel drei Schulklassen aus den Gründungsorten der Eidgenossenschaft etwas bringen (darstellen oder aufführen), welches die Schweiz zusammengeführt und erhalten hat? Oder wenn zum Beispiel ein Professor wie Eduard Stäuble, St. Gallen, seinen Vortrag "Die Schweiz - ein Kunstwerk?" halten würde? Alle Medien müssten natürlich entsprechend eingebunden werden, damit bekannt wird, dass kein Grund für "Buh-Rufe" gegeben ist. Die konfliktgeilen Medienvertreter müssten dann sonst irgendwo für Stoff sorgen
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Hermann Wyss-Meier, Schneisingen AG