Nach
dem Sieg der Classe politique
Wie kann man auf ein Amt stolz sein und als Wahl bezeichnen, wenn man
sich durch intrigante Absprachen mit der Opposition, gegen die eigene Partei,
in eine Position einschleicht, die man auf normalem Weg zum momentanen Zeitpunkt
nicht erreicht hätte. So etwas nennt man im Klartext Verrat.
Lisa Krischel-Brog, Meiringen/Hausen
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Es war die grosse politische
Macht unserer linken Massenmedien, die die Abwahl Blochers auslöste.
Offensichtlich nur als Rache für die erlittene Wahlschlappe bei den Parlamentswahlen.
Florian Niggli, Feldmeilen ZH
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Als Bundesrat Ernst Brugger
am 7. Dezember 1977 sich vom Parlament verabschiedete, sagte er u.a.: "Voraussetzung
für die erfolgreiche Ausübung des Mandates eines Bundesrates sei
"ein erkleckliches Mass an menschlicher Substanz und charakterlicher
Disziplin."
Ernst Walder, Kilchberg ZH
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Nach der total verfehlten
Ausländerpolitik einer Frau Metzler hat Herr Blocher in seinem Departement
soviel geleistet, wie drei andere Bundesräte zusammen, und dafür
bekommt er diese Quittung! Hier Ordnung zu schaffen wäre einem anderen
Bundesrat ohnehin nicht einmal in den Sinn gekommen.
Margrit Spiess, Clugin
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Es entspricht dem absolut
gesunden Volkswillen, dass vor allem fähige und leistungsstarke Persönlichkeiten
in den Bundesrat gewählt werden. Das Parlament darf nicht zur Bühne
herabsinken, auf welcher die Parlamentarier ihre persönlichen Animositäten
austragen. Sie haben sich auch mit starken Persönlichkeiten zu arrangieren.
Heinrich Kipfer, Zürich
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Es ist beschämend,
wofür 125 Parlamentarierinnen und Parlamentarier sich haben hinreissen
und manipulieren lassen. Das Benehmen dieser "Volksvertreterinnen und
Volksvertreter" bei der Bekanntgabe der Nichtwahl von Herrn Christoph
Blocher ist eines Parlamentes unwürdig, gestikulierende, schreiende Frauen
und Männer vermittelten Millionen von Fernsehzuschauern in In- und Ausland
ein Bild einer Sporttribüne, unwürdig und beschämend und in
dieser Form schlicht unakzeptabel.
Kurt Bächtold, Lamone
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Nach der Renegatenwahl
im Bundeshaus hat der Bündner-Sozi die Gewählte verküsst (Judaskuss).
Eine interne Beglückwünschung wahrscheinlich. Der TV-Kameramann
hat das Duo, am Abend flimmerte die Szene in x-tausend Stuben.
Eduard Baumgartner, Stettlen BE
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Was nur wenige erwartet
haben, ist eingetroffen: Christoph Blocher wurde wurde als Bundesrat abgewählt.
Die Enttäuschung ist gross. Viele Bürgerinnen fragen sich, warum
man einen so qualifizierten, gewissenhaften Schaffer aus dem Bundesrat abwählt.
Vielen ist er scheinbar zu offen und zu ehrlich und es passt nicht, dass er
sagt, was er denkt.
Fritz Fankhauser
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Das schadenfreudige
Geschrei gewisser Parlamentarierinnen und Parlamentarier nach der Nichtwiederwahl
unseres stärksten Bundesrats Christoph Blocher erschreckte nicht nur
viele Schweizerbürger, nein, sogar unsere Bekannten aus dem Ausland begreifen
nicht, dass sich Parlamentarier zu diesem feigen Intrigenspiel verführen
liessen.
R. und S. Mast-Gasser, Toffen
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Mit der neuen Pseudo-SVP-Bundesrätin
wurde eine Person gewählt, die in typisch sozialistischer Manier noch
nie selber einen Franken verdienen musste, sondern stets am Staatstropf hing.
Die Annahme der Wahl erfolgte wohl nicht zuletzt aus persönlichen finanziellen
Gründen, denn sollte Frau Widmer-Schlumpf - was zu erwarten ist - dem
absehbaren Druck nicht gewachsen sein und aus gesundheitlichen Gründen
zurücktreten, ist die lebenslange hohe Rente gesichert. Alt-Bundesrat
Friedrich hat das perfekt vorgeführt - kaum aus dem Bundesrat bereits
wieder mit verschiedenen Mandaten beschäftigt!
Hans Egger, Worb
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Da haben die üblen
Intriganten um CVP-Darbellay und SP-Fehr erreicht, was sie wollten: Zwei SVP-Bundesräte
ohne Ecken und Kanten für den Mitte-Links-Schmusekurs der nächsten
vier Jahre. Die Mauchelei kann also wieder losgehen, eine Hand wäscht
die andere. Die Staatsquote steigt, gespart wird nicht mehr, vor der EU und
der Uno werden blindlings zu jedem Blödsinn die Hacken geschlagen, der
Gehorsam wird vorauseilend sein wie nie, Calmy wird Geld verteilen wie nie,
denn es gilt: Eine Krähe hackt doch der anderen kein Auge aus, auch nicht
im Bundesrat! Das nennt sich dann Kollegialität.
Dr. Georg Stamm, Embrach