Eritrea und Aethiopien haben bekanntlich nach zwanzigjährigem Konflikt Frieden geschlossen. Noch immer kommen jedoch viele Asylbewerber aus Eritrea zu uns. In der Schweiz leben rund 30’000 als sogenannte «Flüchtlinge» oder «vorläufig Aufgenommene». Sie flohen angeblich vor dem strengen Militär- bzw. Nationaldienst. Dieser Nationaldienst soll nun auf zwölf Monate begrenzt werden.

Wenn man den vielen eritreischen Jugendlichen in unseren Städten begegnet – ausgestattet mit neuesten Klamotten, mit iPhones am Ohr und lässig dem Nichtstun frönend – kommt man unwillkürlich zum Schluss, dass es ihnen besser anstehen würde, ihre Arbeitskraft in den Aufbau des eigenen Landes zu investieren. Toni Locher, eritreischer Honorarkonsul in der Schweiz, drängt schon lange darauf, dass der Bundesrat endlich diplomatische Beziehungen mit Eritrea aufnimmt, damit die angeblichen «Flüchtlinge» nach Hause geschickt werden können oder gar nicht kommen. Das gerät den vielen hiesigen Hilfswerken und NGOs natürlich in den falschen Hals, denn sie haben Angst, die seit Jahren aufgebaute Betreuungsindustrie mit vielen gutbezahlten Jobs zu verlieren.

Eugen Fritz, Winterthur

13.09.2018 | 2541 Aufrufe