Wir sind drauf und dran unseren natürlichen Lebensraum und damit uns selber zu zerstören und verlieren uns tagtäglich in technischem und politischem Geplänkel. Unter anderem vergiften wir mit CO2 unsere Luft und schädigen damit unseren stratosphärischen Schutzschirm, die Ozon-Schicht. Das Weltklima erwärmt sich, Gletscher und Permafrost tauen, Meeresspiegel steigen an, globale Meeres- und Windströme ändern, was Wetter und Gezeiten verrücktspielen lässt. Die bedrohlich zunehmenden Hurrikane, Tornados, Überschwemmungen, Erdrutsche, Schlammlawinen, durch Erbeben ausgelösten Tsunamis etc. sind wohl kaum zu übersehen.

Wesentlich filigraner und leider nicht so offensichtlich, aber umso gefährlicher ist das leise aber qualvolle Sterben von Fauna, Flora und Meeresbiologie. Wir können es uns nicht länger leisten, wegen fossilen Rohstoffen Kriege zu führen, CO2-reiche Energiequellen zu fördern und CO2-arme Technologien auszuschliessen. Es gibt nur einen Weg um unsere Existenz auf diesem Planeten zu verlängern. Die vier Zauberwörter heissen: «CO2-arm», «Technologie», «Miteinander» und «Zusammen». Alle bekannten und noch unbekannten Technologien zur CO2-armen und erneuerbaren Energiegewinnung zusammen maximal fördern, weiterentwickeln, risikovermindern, optimieren und zwar wir alle miteinander. Wind, Sonne, Wasser, Holz, Biomasse usw. und optimierte, risikoverminderte Nuklearenergiegewinnung.

Sicherheit existiert in der Natur nicht, das Streben danach fördert Angst und Illusionen und lenkt vom Wesentlichen und Existentiellen ab. Wir sollten die Wörter Sicherheit und Sicher, gänzlich aus Rechtschreibung und Wortschatz verbannen und unsere Aufmerksamkeit auf Optimierung und Risikomanagement richten.

Orfeo Giuliani,
Jonen AG

20.04.2012, 13:21 von admin | 649 Aufrufe