Nach der Hirnabschaltung der Deutschen folgt nun scheinbar auch die totale Hirnabschaltung in der Schweiz; mit der möglichen Abschaltung des KKW Mühleberg schon 2013. Dies geschieht dank einem Urteil von Juristen und Richtern und nicht durch ausgebildete Fachleute z.B. vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI), welche über die Sicherheit von KKW entscheiden. Das «Blackout» bei den linken Schweizer Richtern und allen Mitte-Links-Politikern hält weiterhin an, denn Dummheit ist ansteckbar und nachplapperbar.

Im Gegensatz zu Deutschland ist allerdings das Schweizer Volk immer noch eindeutig für die saubere C02-freie Kernenergie, was neueste Umfragen auch bestätigen. Tragisch ist nur, dass es inzwischen in Deutschland so aussieht, als ob die grosse Energiewende von der Realität eingeholt würde. Es konnte ja schliesslich keiner ahnen, dass Windkraftwerke nur dann Strom liefern, wenn der Wind weht. Auch die allseits so beliebte Solarenergie mag in einem Land, das etwa die gleiche Sonneneinstrahlung wie Alaska hat, absurderweise nicht so recht in Fahrt kommen. Die deutsche Bundesregierung jedenfalls kürzt die Solarförderung seit neuestem drastisch, weil die Kosten deutlich über den Erträgen liegen. Obwohl man sie inzwischen mit etwa hundert Milliarden Euro (!) subventioniert hat, macht Photovoltaik nur mickrige zwei Prozent des deutschen Energie-Mixes aus.

Diese Szenario wird früher oder später auch auf die Schweiz übergreifen und unseren noch sehr guten Werk- und Arbeitsplatz Schweiz wegen Strommangel, unnötig hohen Energiepreisen, der Stromimporte z.B. aus Frankreich oder Tschechien – diese Energie stammt ja übrigens allesamt auch aus Atomkraftwerken! – und den viel zu hohen Einspeisevergütungen in der Schweiz (KEF) für Alternativ-Energien kaputt machen. All diese Negativfolgen werden dann letztlich unsere Schweizer Wirtschaft endgültig ruinieren!

Wieder einmal ist es die Pseudo-Elite der Schweiz, die bestimmt und nicht das Volk! Heute scheint es so, als seien nur noch populistische Mitte-Links-Politik und Entscheide – tatkräftig unterstützt von unserem Medien-Einheitsbrei – erfolgsversprechend. Den Verantwortlichen geht es nur noch um die eigene Karriere und nicht um das Wohl des Schweizer Volkes.

Dazu passen auch die vielen aktuell hängigen, kantonalen Vorstösse, wie z.B. derjenige von SP-Kantonsrat Fabian Müller aus Balsthal, welcher eine Verfassungsänderung «Kein KKW mehr im Kanton Solothurn» oder ein «gänzliches Verbot für sämtliche Elektroheizungen im Kanton Solothurn» fordert!

Eine Landes- und Kantonsregierung sollte durchaus in der Lage sein, über den Tellerrand hinaus zu schauen, dabei persönliche oder parteibezogene Anliegen im Hintergrund zu lassen und neutrale, dem Volk verpflichtende Position im Sinn der Schweiz zu beziehen. «Volksvertreter» nennt man diese – «Volkszertreter» wäre hier wohl passender! Wie sonst konnte die Regierung mit einem Mitte-Links-Mehrheits-Parlament gegen die SVP einen Atomausstieg ohne Lösungen beschliessen? Die Leidtragenden dabei werden einmal mehr die Schweizer Bürgerinnen und Bürger sowie die Schweizer Wirtschaft und das Gewerbe sein.

Das alles passt doch zum gleichen Elend wie die Personenfreizügigkeit verbunden mit den offenen Grenzen dank dem Schengen-Abkommen, welche von Mitte-Links hochgejubelt wurde und von der SVP immer vehement als Verlust von unserer nationalen Sicherheit und Freipass für ausländische Dumping-Scheinfirmen bekämpft wurde. Heute, nach ein paar Jahren der üblen Tatsachen ins Auge sehend, wird dies plötzlich von linker Seite als einen grossen Fehler kleinlaut eingestanden. Wann werden wohl diese gleichen Politiker nach ein paar Jahren der Hirnabschaltung ihren beschlossenen KKW-Ausstieg wieder kleinlaut rückgängig machen wollen?

Walter Gurtner, SVP-Kantonsrat,
Däniken SO

16.03.2012, 11:53 von admin | 854 Aufrufe