Die Zukunft der Europäischen Union
Schweizerzeit-Schriftenreihe Nr. 53
 

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Die Zukunft der Europäischen Union

Vortrag, gehalten an der «Schweizerzeit»-
Herbsttagung am 7. November 2009 in Zürich-Flughafen

Prof. Dr. Wilhelm Hankel wurde 1929 in Danzig geboren, studierte Volkswirtschaft in Mainz und Amsterdam und promovierte zum
Dr. rer. pol. Heute lebt er in Königswinter.

1969 wurde Wilhelm Hankel vom damaligen Bundeswirtschafts-minister Karl Schiller zum Leiter der Abteilung Geld und Kredit im Bundeswirtschaftsministerium berufen. Er war ab 1971 Honorarprofessor an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main für Währung und Entwicklungspolitik. Von 1972 bis 1973 stand er als Präsident an der Spitze der Hessischen Landesbank (Helaba).

1997/1998 opponierte Prof. Hankel gegen die Einführung der Währungsunion und des Euro. Seine Gegnerschaft gegen dieses Euro-Experiment bewog ihn, mit dem Verfassungsrechtler Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider sowie zwei weiteren Kollegen eine Verfassungsklage gegen die Euro- Einführung beim Deutschen Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einzureichen.
Die Klage wurde aus formellen Gründen abgewiesen.

In zahlreichen Büchern, zum Beispiel «Die Euro-Lüge» (2007), kritisierte Hankel die Euro-Einführung. Im Februar 2010 kündigte er eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht und vor dem Europäischen Gerichtshof an, falls die EU-Staaten gegen das Verbot der Schuldenübernahme der Europäischen Verträge verstossen und dem hoch verschuldeten Griechenland Finanzhilfe gewähren sollten.

   
 
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Professor Dr. Wilhelm Hankel
   
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