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Die Zukunft der Europäischen Union
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Schweizerzeit-Schriftenreihe
Nr. 53
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Prof. Dr. Wilhelm Hankel wurde 1929 in Danzig geboren, studierte Volkswirtschaft in Mainz und Amsterdam und promovierte zum 1969 wurde Wilhelm Hankel vom damaligen Bundeswirtschafts-minister Karl Schiller zum Leiter der Abteilung Geld und Kredit im Bundeswirtschaftsministerium berufen. Er war ab 1971 Honorarprofessor an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main für Währung und Entwicklungspolitik. Von 1972 bis 1973 stand er als Präsident an der Spitze der Hessischen Landesbank (Helaba). 1997/1998 opponierte Prof. Hankel gegen die Einführung der Währungsunion und des Euro. Seine Gegnerschaft gegen dieses Euro-Experiment bewog ihn, mit dem Verfassungsrechtler Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider sowie zwei weiteren Kollegen eine Verfassungsklage gegen die Euro- Einführung beim Deutschen Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einzureichen. In zahlreichen Büchern, zum Beispiel «Die Euro-Lüge» (2007), kritisierte Hankel die Euro-Einführung. Im Februar 2010 kündigte er eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht und vor dem Europäischen Gerichtshof an, falls die EU-Staaten gegen das Verbot der Schuldenübernahme der Europäischen Verträge verstossen und dem hoch verschuldeten Griechenland Finanzhilfe gewähren sollten. |
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