Wie viel Einwanderung erträgt die Schweiz?
Schweizerzeit-Schriftenreihe Nr. 44
 

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Vortrag, gehalten an der "Schweizerzeit"-Frühjahrstagung
am 21. Mai 2003 in Zürich-Seebach

"Diese Initiative macht uns die Wirtschaft kaputt, nimmt uns Arbeitskräfte weg" - das war, sehr vereinfacht ausgedrückt, das eingängige Argument, mit dem im Herbst 2000 die Spitzen der Wirtschaft den Abstimmungskampf gegen die 18-Prozent-Initiative führten. Der Versuch, die hohen Einwanderungszahlen zu dämpfen und in geordnete Bahnen zu lenken scheiterte - nicht zuletzt weil der Abstimmungstermin in die Phase eines Wirtschafts aufschwungs nach vielen mageren Jahren fiel. Immerhin stimmten der Initiative über 750'000 Schweizerinnen und Schweizer zu. Im Industriekanton Aargau befürworteten - trotz der Propagandawalze der Wirtschaftsverbände - 48 Prozent der Stimmenden die Vorlage. Das Stichwort "Die Wirtschaft kaputt machen" veranlasste mich in der Folge, den Fragen nachzugehen: Inwieweit ist die Einwanderung, wie wir sie erlebt haben, erleben und erleben werden, für unsere Wirtschaft wichtig, positiv und wertschöpfend? Machen wir bei der Rekrutierung ausländischer Arbeitskräfte - und das heisst immer auch Familiennachzug! - etwa Fehler?

 
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