Nr. 27, 17. Oktober 2003

Für den Sonderfall Schweiz
Schluss mit internationalem Grössenwahn

Von Reto Rauch, Maienfeld GR

Im März 2001, Sie erinnern sich, wurde der EU-Beitritt an der Urne sehr deutlich bachab geschickt. Trotzdem hält Bern am EU-Beitritt fest! Skandalös! Natürlich wäre die Schweiz in der EU ein willkommenes Mitglied: Geldgeber sind immer willkommen!
Internationaler Grössenwahn hat bis heute noch niemanden weitergebracht. Im Gegenteil: Die internationalen Organisationen kommen nicht vom Fleck. In der Uno wird zwar viel geredet, aber die Grossen machen trotzdem, was sie wollen.
Es ist höchste Zeit für mehr Schweizer Qualität. Es ist höchste Zeit, dass wir Schweizer wieder an unsere Stärken glauben, für unseren Sonderfall einstehen und uns der Vorteile unserer Unabhängigkeit bewusst werden. Wir müssen wieder für jene Werte kämpfen, die uns stark gemacht haben. Wir Jungen wollen das, Umfragen bestätigen dies immer wieder. Wir haben genug von der ewigen internationalen Anpasserei. Wir wollen unabhängig sein - persönlich wie politisch. Statt über Abbau von Grenzen und "Öffnung" zu diskutieren, sollte endlich für Ruhe und Ordnung im eigenen Land gesorgt werden.

Reto Rauch