Nr. 27, 17. Oktober 2003
Kampf der hohen Ausländerkriminalität
Für eine sichere Schweiz
Von Rahel Küng, Feldbrunnen SO
Ich befand mich auf dem
Heimweg nach einem Konzert in Zürich. Ich komme ins Parkhaus - 24 Stunden
bewacht, mit speziellen Frauenparkplätzen. Ich stelle fest: Jemand hat
sich den "Spass" erlaubt, mit einem spitzen Gegenstand die Karosserie
meines Autos zu "verzieren". Super! Ich will den Parkhauswächter
via Lautsprecher benachrichtigen. Es bleibt beim Versuch. Via Lautsprecher
teilt man mir mit, dass "keiner etwas gesehen, keine Kamera etwas festgehalten
hat".
Da taucht eine Gruppe Afrikaner auf. "Erfrischende Sprüche"
werden mir gleich kübelweise über den Kopf geleert. Ich spüre
die Wut in mir, aber ich bekomme auch Angst und taste in meiner Handtasche
nach meinem ständigen Begleiter - dem Pfefferspray. Jetzt bloss die Nerven
nicht verlieren! Die vier Gestalten entfernen sich langsam, steigen weiter
vorne in einen neuen, wunderschönen Audi. Die Fenster werden heruntergelassen,
die Ellbogen hinausgestreckt, das Pfeifkonzert geht weiter
Anderntags schlendere ich durch die Stadt. Ich fühle mich allein. Nicht,
weil ich keinen Begleiter habe. Nein, ich fühle mich als Schweizerin
allein. Was man an einem gewöhnlichen Nachmittag in der Stadt antrifft,
ist nicht mehr tolerierbar, nicht mehr nachvollziehbar. Deutsch spricht kaum
jemand, Es wird auf den Boden gespuckt. Passanten werden angepöbelt.
Überall Abfall. Typen mit hochgekrempelten Hosenbeinen, schräg aufgesetzten
Baseball-Caps, Goldkettchen um den Hals und den Natels am Ohr versperren einem
ständig den Weg. Überall diese Gangs. Was ist nur aus Dir, Schweiz,
geworden?
Rahel Küng