Nr. 26, 19. Oktober 2007

Die Unfähigkeit des Berner Stadtpräsidenten
Herr Tschäppät, treten Sie zurück!
Von Dr. J. Alexander Baumann, Nationalrat, Kreuzlingen TG

In Bern wurde deutlich, was zu erwarten ist, wenn Rot-Grün die Machthebel beherrscht. Die SP und die Grüne Partei, denen Recht und Ordnung ein Gräuel sind, tolerieren zunehmend die Verslumung Berns, die sich auch an normalen Werktagen zwischen Bahnhof und Altstadt in immer erschreckenderem Mass präsentiert.

Der seit Jahren anhaltende Unwille gepaart mit Unfähigkeit des Stadtpräsidenten, "seine" Stadt Einheimischen und Touristen einigermassen sauber zu präsentieren, kann nicht länger geduldet werden, nachdem jedermann klar geworden sein muss, wohin diese Rechtsstaats-Verweigerung führen muss. Heute mimt der Stadtpräsident Betroffenheit. Diese muss als heuchlerisch empfunden werden, nachdem die SP und die Grünen nahhaltig zur Störung der SVP-Kundgebung aufgerufen hatten. Die SP der Stadt Bern zählt zu den "Unterzeichnenden Organisationen", welche "am 6. Oktober 2007 der SVP die Berner Altstadt nicht allein überlassen" wollten. In einem Aufruf erklären sie, nicht bereit zu sein ihr fundmental anderes Gesellschaftsmodell "widerstandslos aufzugeben. Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich in Bewegung zu setzen, um diese Werte zu verteidigen."

Diese SP steht dabei in Reih und Glied mit folgenden Linksgruppen hinter dem Aufruf zur unbewilligten Demo:

Armani-Sozialist

Zu dieser SP Bern gehört auch der Armani-Sozialist Tschäppät, der als Gemeinderat und Stadtpräsident seit Jahren anarchistische Szenen in rechtsfreien Räumen wie "Zaffaraya" und "Reithalle" gegen alle Kritik protegiert und sich nach dem programmierten und angekündigten Krawall unter Krokodilstränen für diesen "überraschenden Gewaltausbruch" betroffen zeigte. Dabei hat er mindestens toleriert, dass seine Partei zur unbewilligten Gegenveranstaltung aufgerufen hat. Heuchlerische Worte stinken zuweilen durch TV-Apparate bis in Schweizer Stuben.

Keine Euro-08-Spiele in Bern

Die Stadt Bern mit ihrer rot-grünen Leitung hat die Hauptprobe für die Euro 08 nicht bestanden. In dieser Stadt dürfen unter diesem Stapi keinesfalls Fussballspiele der Euro 08 ausgerichtet werden, da er offensichtlich nicht in der Lage ist, die Sicherheit zu gewährleisten. Die Folgen für den Ruf des ganzen Landes wären verheerend. Herr Tschäppät, mimen Sie nicht nur Betroffenheit. Übernehmen Sie Verantwortung: Treten Sie zurück! Nur der sofortige Rücktritt des von falscher Betroffenheit geschüttelten Stadtpräsidenten könnte Bern als Austragungsort der UEFA-Fussball-Europameisterschaft vom nächsten Sommer im Spiel halten.

J. Alexander Baumann